Sankt Petersburg sucht Partner für Modernisierung der Abfallwirtschaft



12/01/2009: Die russische Metropole Sankt Petersburg sucht nach Angaben der Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing – Germany Trade and Invest (gtai) Partner aus dem Westen für den Bau einer Müllverarbeitungsanlage. Das Projekt werde als Public Private Partnership organisiert und sehe einen Investitionsaufwand von bis zu 200 Millionen Euro vor, heißt es. Bis Ende 2010 solle dafür ein Vertrag geschlossen werden.

"Wir machen den Investoren keine Vorgaben bei der Technologie und der Art der Müllverwertung", zitiert das Unternehmen Alexej Tschitschkanow, den Chef des Investitions-Departments Sankt Petersburg. Möglich sei auch eine Verbrennungsanlage. Einzige Auflage sei, dass mindestens 70 Prozent der Müllmenge verarbeitet würden. Den Angaben zufolge garantiert die Sankt Petersburger Stadtverwaltung den Investoren stabile Einnahmen je verarbeiteter Tonne Abfall, wobei ein Mindestabfallvolumen versprochen wird. Die Einnahmen setzten sich demzufolge aus den Müllgebühren sowie einer Investitionszulage der Stadt zusammen. Zudem könne der Betreiber Einnahmen durch den Verkauf von Recyclingmaterial erzielen.

Durch das starke Wirtschaftswachstum der letzten Jahre sind die Petersburger Deponien den Angaben nach an ihre Grenzen gestoßen. Das neue Werk soll eine Kapazität von 350.000 Tonnen im Jahr (2 Millionen Kubikmeter) haben. Dafür steht ein acht Hektar großes Grundstück mit allen Versorgungsleitungen zur Verfügung.

Weitere Informationen in russischer Sprache stehen dem Bericht zufolge im Internet unter www.gov.spb.ru/gov/admin/otrasl/invest zur Verfügung. St. Petersburg präsentiert sich seit vielen Jahren mit einem Gemeinschaftsstand auf der TerraTec. Auch 2011 ist wieder eine Gemeinschaftspräsentation geplant.

(Quelle: gtai)


Lassen Sie sich noch schneller über Neuigkeiten und Highlights informieren.
> Newsletter-Anmeldung ...

Aktuell > News