Statistiker registrieren mehr Abfall, aber weniger Wasserverbrauch12/01/2009: In Deutschland wurde im Jahr 2007 mehr Abfall produziert, dafür aber weniger Wasser verbraucht. Das geht aus Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Danach wurden 2007 in Deutschland 43,2 Millionen Tonnen Abfälle deponiert, ein Anstieg von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem 38,7 Millionen Tonnen Abfälle deponiert wurden. Unterdessen hatten im Jahr 2007 die Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland 3,6 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser an Haushalte und Kleingewerbe abgegeben. Diese Menge entspricht einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 122 Litern pro Tag. Von 1996 bis 2006 hatte sich den Angaben der Statistiker zufolge die Menge der deponierten Abfälle von 75,3 Millionen Tonnen auf 38,7 Millionen Tonnen halbiert. Der erneute Anstieg wurde mit gestiegenen Mengen bei Bau- und Abbruchabfällen sowie der Abfälle aus thermischen Prozessen und der Abfälle aus anderen Behandlungsanlagen zurückzuführen. 2007 wurden 24,6 Millionen Tonnen Bauabfälle deponiert, 2006 waren es noch 22,2 Millionen Tonnen. Das entspricht einem Anstieg um 10,9 Prozent. Das Volumen der deponierten Abfälle aus thermischen Prozessen nahm um 9,4 Prozent zu, bei sekundären Abfällen aus anderen Behandlungsanlagen lag der Anstieg bei 8,6 Prozent. |
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