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    Nachricht vom 13.02.17 | protekt

    protekt auf Kurs: erste Programmhighlights zum Thema Kritische Infrastrukturen

    Kritische Infrastrukturen sind in jüngster Zeit aufgrund ihrer Bedeutung für Staat und Gesellschaft immer stärker in den Fokus sicherheitsspezifischer Diskussionen gerückt. Neben der Sicherheit von IT-Systemen richtet sich das Augenmerk auch auf gezielte Maßnahmen zum Schutz vor physischen Gefahren. Die Konferenz und Fachausstellung protekt (21. und 22. Juni 2017 in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig) widmet sich beiden Aspekten und allen KRITIS-Sektoren. In Vorträgen werden sowohl Details beleuchtet, als auch übergreifende Themen ausführlich behandelt.

    Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Betreiber Kritischer Infrastrukturen auch durch gesetzliche Vorgaben wie dem IT-Sicherheitsgesetz dazu anzuhalten, Widerstandsfähigkeit und Schutzmaßnahmen zu verbessern. Gleichzeitig soll weiterhin auf Kooperation gesetzt werden, um in gemeinsamer Verantwortung aller Beteiligten darauf hinzuwirken, dass private Betreiber schon im eigenen, wirtschaftlichen Interesse alles Erforderliche veranlassen und in die Sicherheit ihrer Unternehmen investieren. Nicht zuletzt ausgelöst durch die ständig zunehmende Gefahr von Terror- und Cyberattacken ist jedoch eine neue Lage entstanden. Aktuell erneuert die Bundesregierung daher die Nationale Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen. Im Keynote-Vortrag mit dem Titel "Der Schutz Kritischer Infrastrukturen – zwischen Betreiberverantwortung und staatlicher Sicherheitsvorsorge – Zeit für eine neue KRITIS-Strategie?" informiert Ministerialrat Volker Amler, Referatsleiter Kritische Infrastrukturen im Bundesministerium des Innern (BMI) über aktuelle Konzepte und Ziele.

    Das IT-Sicherheitsgesetz - Erfahrungen und Ausblicke

    Seit dem Inkrafttreten des IT-Sicherheitsgesetzes hat sich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) neu aufgestellt. Der zweite Korb der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen (BSI-KritisV) ist in Arbeit und wird die Sektorenabdeckung des IT-Sicherheitsgesetzes komplettieren. Das BSI arbeitet vor allem im Rahmen des UP KRITIS eng mit den Betreibern zusammen, um eine effiziente und sinnvolle Umsetzung des Meldewesens und des Stands der Technik zu ermöglichen. Die ersten branchenspezifischen Sicherheitsstandards wurden eingereicht und IT-Störungen werden dem BSI gemeldet. Für die Bewältigung der kommenden Aufgaben wie der Novellierung des IT-Sicherheitsgesetzes zur Umsetzung der NIS-Richtlinie (Netz- und Informationssicherheit), den Beginn der Meldepflicht für Betreiber der Sektoren Gesundheit, Finanzen & Versicherungen und Transport & Verkehr sowie die Prüfung der Nachweise des Stands der Technik in 2018 sieht sich das BSI gut aufgestellt. Benjamin Honisch, Referent für Kritische Infrastrukturen im BSI, berichtet über Erfahrungen und Ausblicke hinsichtlich des IT-Sicherheitsgesetzes.

    Planungsbedingte und personelle Verwundbarkeiten in kritischen Infrastrukturen

    Immer wieder werden Schadensfälle bekannt, bei denen die Frage im Raum steht: "Wie konnte das möglich sein, hat man das Problem denn nicht gesehen?" Unternehmen, die zum KRITIS-Bereich gehören, testen nur selten ihre Sicherheitsmaßnahmen, die im Falle einer anhaltenden Katastrophe oder einer schweren Störung der Versorgung funktionieren müssen. Im Vortrag "Scheinsicherheiten mit Auswirkungen auf KRITIS" stellt Rainer von zur Mühlen, Sicherheitsberater und Rechenzentrumsplaner, anhand konkreter Fälle aus jüngster Zeit Verwundbarkeiten dar und analysiert, wie man sie erkennen und beseitigen kann.

    Eckhard Neumann, Gründer und Geschäftsführer von SIGNUM Consulting, stellt in seinem Vortrag "Prävention bei der Personalauswahl zum Schutz kritischer Infrastrukturen" die Notwendigkeit dar, Bewerbungsunterlagen eingehend zu prüfen. Neumann besitzt eine fast 20-jährige Erfahrung in diesem Bereich und gibt Empfehlungen, wie die Prüfungsprozesse unter Beachtung des Datenschutzes beim Recruiting implementiert werden können. Dabei bezieht er aktuelle Fallbeispiele und Erfahrungen der letzten Jahre ein.

    Parallele Vortrags-Tracks "IT-Security" und "Corporate Security"

    Zusätzlich zu den bereichsübergreifenden Vorträgen haben Teilnehmer der protekt an beiden Tagen die Möglichkeit, sich in den parallelen Tracks "IT-Security" und "Corporate Security" gezielt über spezifische Themen zu informieren. Vorträge zum IT-relevanten Schutz beschäftigen sich beispielsweise mit Cyber-Attacken auf kritische Infrastrukturen, mit denen sich Kriminalhauptkommissar Peter Vahrenhorst vom Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen auseinandersetzt. Weitere Aspekte sind das Krisenmanagement bei einem Ausfall der IT-Infrastruktur, die Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetzes in der IT-Branche, Referenz-Architektur-Modelle (RAMx) und Advanced Persistent Threats (APT). Mit Blick auf die "Corporate Security" werden unter anderem die Auswahl eines geeigneten Gefahrenmanagementsystems, der Einsatz biometrischer Leseverfahren in Hochsicherheitsbereichen, Virtuelle Server und Cloudlösungen für die Vernetzung von Sicherheitssystemen sowie die Detektion und Intervention von UAVs (Unmanned Aerial Vehicles) thematisiert.

    Intensives Networking in der begleitenden Fachausstellung

    Die protekt findet am 21. und 22. Juni 2017 in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig zum zweiten Mal statt. Als Schirmherren konnten erneut der Bundesminister des Innern Dr. Thomas de Maizière und der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich gewonnen werden. Die ideelle Trägerschaft haben der Bundesverband Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW) und der Verband für Sicherheitstechnik (VfS) übernommen. In der begleitenden Fachausstellung der protekt präsentieren renommierte Hersteller und Anbieter von Sicherheitslösungen praxiserprobte Produkte, Systeme und Dienstleistungen, die den Anforderungen von KRITIS-Betreibern entsprechen. Dort haben Konferenzteilnehmer die Möglichkeit, sich umfassend über Innovationen rund um den Schutz kritischer Infrastrukturen zu informieren. Als Sponsoren unterstützen die protekt bereits die FAAC GmbH Deutschland, die sich auf Gebäude- und Peripheriesicherheit spezialisiert hat, und die Firma Genetec, einer der führenden Anbieter im Bereich IP-basierter Sicherheitssysteme.

    Über die protekt
    Als jährlicher Treffpunkt zum Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) thematisiert die protekt Bedrohungsszenarien und Lösungsansätze, die sich sowohl mit der physischen, als auch der IT-Sicherheit befassen. Nach der erfolgreichen Premiere 2016, findet die protekt am 21. und 22. Juni 2017 zum zweiten Mal statt. Ziel der Konferenz mit Fachausstellung ist es, zur Prävention von Unglücksfolgen beizutragen und die Akteure der verschiedenen KRITIS-Sektoren, Regulatoren sowie Sicherheitsindustrie und -dienstleister besser zu vernetzen. Aufgrund der hohen, übergreifenden Bedeutung des Themas haben der Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Schirmherrschaft über protekt übernommen. Ideelle Träger sind der Bundesverband Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW) und der Verband für Sicherheitstechnik e.V. (VfS). Als Partner der Veranstaltung steht der Leipziger Messe die DATAKONTEXT GmbH zur Seite. Die protekt findet jährlich in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig statt. Die Veranstaltung beinhaltet eine Konferenz, Workshops und eine begleitende Fachausstellung, bei der sich Anbieter von Lösungen für IT- und physische Sicherheit präsentieren.

    Kontakt für Partner und Kunden
    Ekkehard Trümper, Projektdirektor
    Telefon: +49 (0)341 / 678 82 11
    Telefax: +49 (0)341 / 678 82 12
    E-Mail: e.truemper@leipziger-messe.de


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Herr Felix Wisotzki
    Telefon: +49 (0)3 41 / 678 65 34
    Fax: +49 (0)3 41 / 678 16 65 34
    E-Mail: f.wisotzki@leipziger-messe.de


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