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    Nachricht vom 23.03.17 | CosmeticBusiness

    CosmeticBusiness 2017 mit vielseitigem Fachprogramm

    Aktuelle Themen wie Digitalisierung, Beauty-, Farb- und Materialtrends sowie die Auswirkungen politischer Entwicklungen auf die Branche stehen im Fokus

    Neben dem umfassenden Ausstellerangebot der CosmeticBusiness 2017 am 21. und 22. Juni gibt auch das begleitende Fachprogramm der Messe einen Überblick zu neuen Entwicklungen und Innovationen der Kosmetik- und Zulieferindustrie. Dabei stehen Themen wie die fortschreitende Digitalisierung, Beauty-, Farb- und Materialtrends und die Auswirkungen aktueller politischer Entwicklungen auf die Branche im Fokus. Neu in diesem Jahr: Zum ersten Mal veranstaltet der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW) eine Informationsveranstaltung im Rahmen des Fachprogramms.

    „Mit dem breitgefächerten Fachprogramm bieten wir den Besuchern und Ausstellern ergänzend zur Messe einen fachlichen Mehrwert“, sagt Projektdirektorin Ivonne Simons. „Als Veranstalter ist es uns wichtig, aktuelles Branchenwissen bereitzustellen. Darüber hinaus sollen Vorträge, die thematisch nicht ausschließlich auf die Kosmetikindustrie fokussiert sind, über den Tellerrand schauen und den Teilnehmern neue Anregungen für ihr alltägliches Geschäft vermitteln.“

    Trendvorträge zu Beauty-, Farb- und Materialtrends

    Am 21. Juni können die Fachleute auf den Trendvortrag „Prospects 2018 beyond – Zeitgeist, Farben, Materialien“ gespannt sein. Der Referent Niels Holger Wien erläutert, welche Farbwelten und Materialtrends Zeichen für die Fashion-Saison 2018/19 setzen. Der Trendforscher sowie Farbexperte beim Deutschen Mode Institut (DMI), der seit dem Jahr 2016 Präsident des internationalen Trend-Netzwerks INTERCOLOR ist, gibt mit seiner vielschichtigen Analyse Inspirationen für die Entwicklung und Gestaltung neuer Kosmetikprodukte und -verpackungen. Den Vortrag die „Must Have Beauty Trends 2018“ am zweiten Messetag hält Pauline Bonafous. Die Marketing-Projektmanagerin bei Carlin Creative Trend Bureau in Paris beschreibt neuartige Innovationen, Farben, Texturen und Verpackungsideen für die Beauty-Industrie.

    Fachvorträge thematisieren unter anderem die fortschreitende Digitalisierung

    Digitale Körperpflegelösungen wie smarte Haarbürsten, intelligente Kosmetikspiegel oder Hautpflege-Apps stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs: Dr. Stephan Telschow, Mitglied des Vorstands der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung, analysiert in seinem Vortrag den Trend der Digitalisierung bei Kosmetik- sowie Pflegeprodukten. Dabei gibt der Experte für Konsumverhalten Empfehlungen für Produktentwicklung, Kommunikation und Vertrieb.

    Da für die Verkaufsattraktivität eines Produkts die Verpackung von großer Bedeutung ist, wird das Thema Verpackungsdesign mit einem Fachvortrag aufgegriffen. Alexandre Rampollo, Key Account Manager beim französischen Labor Certesens, das sich auf die Bewertung von Wahrnehmungen und Emotionen zur Verbesserung des Produktdesigns spezialisiert hat, sagt: „In einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld wird die genaue Festlegung der sensorischen Aspekte der Produkte, inklusive der Attraktivität und Produktdifferenzierung, für Kosmetikmarken zum Strategiefaktor.“ Er führt in seinem Vortag auf, wie Kosmetikmarken die Attraktivität ihrer Produkte mit sensorischen Techniken verbessern können.

    Die Kommunikation von Marken mit Verbrauchern ist wichtig. „Filter und Photoshop, übertriebene Werbeaussagen oder Negativaussagen zu bestimmten Inhaltsstoffen – all das beeinflusst das Vertrauen der Verbraucher in die Kosmetikindustrie und ihre Produkte“, erklärt Andrew McDougall, Analyst im Bereich Beauty und Pflege beim Marktforschungsunternehmen Mintel. Der Experte untersucht in seinem Vortrag, bis zu welchem Umfang Verbraucher Kosmetikmarken vertrauen, wie die Marken vertrauensvolle Kundenbeziehungen aufbauen können und welche Quellen die höchste Glaubwürdigkeit genießen.

    Im letzten Fachvortrag des Messetages werfen Michael Pfeiffer, Geschäftsführer bei Pfeiffer Consulting, und Selcuk Mumcu von der Beratungsfirma SynergyNapex, das amerikanische Naturkosmetikhersteller beim Ex- und Import ihrer Produkte unterstützt, einen Blick auf die Erfolgskriterien für den Kosmetikmarkt USA. Dabei widmet sich Pfeiffer besonders der Fragestellung nach dem rechtskonformen Vertrieb von Kosmetikprodukten in den Vereinigten Staaten. Mumcu geht auf die sich verändernden Marktbedingungen in den USA ein und nennt unterschiedliche Möglichkeiten für einen erfolgreichen Markteinstieg.

    IKW Informationsveranstaltung zu Herausforderungen in Europa

    Das Fachprogramm kann in diesem Jahr einen neuen Baustein vorweisen: Erstmals wird eine vom IKW organisierte Vortragsreihe am 22. Juni in die CosmeticBusiness integriert. So befasst sich Dr. Jens Burfeindt, wissenschaftlicher Koordinator beim IKW, mit dem Thema „Naturkosmetik – Gesetze, Standards, Siegel und Normen“. Einen Bericht über den aktuellen Stand zu Tierversuchen und Alternativen gibt Dr. Werner Schuh, Corporate Director Regulatory Affairs bei Henkel. Zudem stellt Prof. Dr. Gisela Degen vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund die Frage nach „endokrinen Disruptoren in kosmetischen Mitteln“.

    Ein Schwerpunkt der IKW Informationsveranstaltung sind die aktuellen Herausforderungen für die europäische Kosmetikindustrie. Dr. Bernard Cloëtta, Geschäftsführer des Schweizerischen Kosmetik- und Waschmittelverbandes (SKW) aus Zürich, berichtet über die „Totalrevision des Schweizer Kosmetikrechts 2017“. Und Dr. Chris Flower, Generaldirektor des Verbands The Cosmetic Toiletry & Perfumery Association (CTPA) aus London, spricht über die Auswirkungen, Herausforderungen sowie Chancen des Brexit für die Branche.

    Für die IKW Informationsveranstaltung fällt eine Teilnahmegebühr in Höhe von 350 Euro pro Person an. IKW-Mitglieder zahlen 250 Euro.

    CosmeticBusiness SPOTLIGHT im Fachprogramm beleuchtet

    Bei der Sonderschau SPOTLIGHT werden auch dieses Jahr Produktneuheiten der Aussteller aus den Bereichen Rohstoffe, Herstellung und Verpackung aufmerksamkeitsstark präsentiert. Die auf der Sonderfläche in Halle 4 vorgestellten Produkte – unter anderem Verpackungen der Zukunft, Farben der Saison oder neue Rohstoffe – werden zusätzlich im Fachprogramm näher beleuchtet. Beteiligte Aussteller sind GRAFE Color Batch, RENOLIT/Lifocolor, Sederma, Seppic und Singulus Technologies. Am 21. und 22. Juni können sich Interessierte von jeweils 10.30 bis 11.45 Uhr über die SPOTLIGHTS im Fachprogramm informieren.

    Ungebrochener Zuspruch für die CosmeticBusiness

    Die CosmeticBusiness verzeichnete 2016 das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Für die kommende Ausgabe der Fachmesse ist der Zuspruch ungebrochen: Allein rund 40 Neuaussteller aus dem In- und Ausland – insbesondere in den Ausstellungsbereichen Herstellung/Private Label, Verpackung sowie Rohstoffe – haben sich bereits ihre Standplätze gesichert. Dazu zählen unter anderem Polygon Chemie aus der Schweiz, MaqPro aus Frankreich und Unilogo aus Polen.

    Auch dieses Jahr weist die CosmeticBusiness eine hohe Internationalität auf. Frankreich, Italien, die Niederlande, Polen sowie die Schweiz stellen nach jetzigem Stand die meisten internationalen Aussteller. Erstmalig zeigen auch Firmen aus Griechenland und Litauen den Fachbesuchern im MOC München ihr Leistungsspektrum.

    Über die CosmeticBusiness

    Auf der CosmeticBusiness, der internationalen Fachmesse der Kosmetik-Zulieferindustrie, präsentierten sich 2016 410 Aussteller und vertretene Unternehmen aus dem In- und Ausland. Die CosmeticBusiness ist die einzige internationale Fachmesse in Europa, auf der die Kosmetikindustrie exklusiv ihre Zulieferer trifft und Lösungen für die Entwicklung jeglicher Kosmetikprodukte vom Wirkstoff über die Herstellung bis zur Verpackung findet. Als einziger Branchentreffpunkt in Deutschland, dem größten Kosmetikmarkt Europas, ist die B2B-Messe als Trendbarometer unverzichtbar für Entscheider aus Geschäftsführung, Produktmanagement und Entwicklung, Marketing sowie Einkauf und Produktion. Die CosmeticBusiness findet 2017 am 21. und 22. Juni im MOC München statt.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Herr Christian Heinz
    Telefon: +49 341 678 65 14
    Fax: +49 341 678 16 65 14
    E-Mail: c.heinz@leipziger-messe.de


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