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    Nachricht vom 02.11.17 | 9. Leipziger Tierärztekongress

    9. Leipziger Tierärztekongress: Hibernation – So kommen Reptilien durch den Winter

    Zur artgerechten Unterbringung von Reptilien gehört auch die Einhaltung der Winterstarre. Wird diese nicht richtig durchgeführt oder ausgelassen, kann das schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Tiere haben. Kevin Renfert von der Klinik für Vögel und Reptilien der Universität Leipzig wird zum 9. Leipziger Tierärztekongress (18. bis 20. Januar 2018) zu Vorbereitung, Durchführung und möglichen Problemen bei der Überwinterung von Reptilien referieren.

    Reptilien benötigen eine artgerechte Unterbringung. Dabei spielt das Thema Winterstarre, bei dem es einiges zu beachten gibt, eine bedeutende Rolle. Sie ist laut Kevin Renfert von der Klinik für Vögel und Reptilien der Universität Leipzig entscheidend für ein langes und gesundes Leben. Man unterscheidet zwischen der kalten und der warmen Hibernation. Bei der kalten Überwinterung werden Reptilien wie beispielsweise europäische Landschildkröten, Höckerschildkröten oder viele Strumpfbandnatterarten zwischen 5°C und 8°C gehalten. Reptilien wie zum Beispiel Kornnattern, Bartagamen oder Peninsula-Schmuckschildkröten benötigen eine warme Überwinterung zwischen 12°C und maximal 20°C.

    Vorbereitung auf die Winterstarre

    „Bei beiden Formen sollten die Tiere idealerweise vier bis sechs Wochen vor der eigentlichen Winterstarre beim Tierarzt vorgestellt werden, um sie auf ihre Hibernationstauglichkeit zu prüfen“, so Renfert. Besonders wichtig sei dabei die parasitologische Untersuchung. Vier Wochen vor Beginn der Winterstarre sollte die Tageslichtlänge reduziert und etwa drei Wochen zuvor die Fütterung eingestellt werden. Zuletzt sollte auf eine Wärmezufuhr gänzlich verzichtet werden. Welche Faktoren für eine richtige Vorbereitung und Durchführung der Winterstarre außerdem entscheidend sind, zeigt Renfert zum 9. Leipziger Tierärztekongress auf.

    Richtige Durchführung ist überlebenswichtig

    Der Verzicht auf die Winterstarre oder eine fehlerhafte Vorbereitung und Durchführung können einen lebensverkürzenden Effekt auf die Tiere haben: Beispielsweise kann eine Auslassung der parasitologischen Untersuchung Kevin Renfert zufolge zum Teil lebensgefährliche Komplikationen nach sich ziehen. Tierärzte sollten sich daher bei der Erstvorstellung eines Reptils die Zeit für eine ausführliche Haltungsanamnese nehmen, dazu zählen ebenso Informationen zur Winterstarre. Auch die Halter sollten Eigenengagement an den Tag legen und sich über die Bedürfnisse ihres Pfleglings informieren. Denn geschätzt 80 Prozent der Fälle, die in der Klinik für Vögel und Reptilien vorgestellt werden, entstehen laut Kevin Renfert durch Haltungsfehler.

    Weitere Informationen

    Kevin Renfert hält seinen Vortrag zur Überwinterung von Reptilien im Themenblock „Reptilien I“ am Samstag, den 20. Januar von 9.25 bis 9.45 Uhr.

    Über den Leipziger Tierärztekongress und die vetexpo
    Der Leipziger Tierärztekongress und die Messe vetexpo werden von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig, den sechs Tierärztekammern der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie der Leipziger Messe GmbH veranstaltet. 5.000 Tierärzte, Tiermedizinische Fachangestellte und Studenten der Veterinärmedizin sowie 450 Referenten kamen zur vergangenen Veranstaltung vom 14. bis 16. Januar 2016 nach Leipzig. Auf der größten veterinärmedizinischen Industrieausstellung Deutschlands, vetexpo präsentierten sich am 15. und 16. Januar insgesamt 210 Unternehmen mit Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Arzneimittel, Medizintechnik, Diagnostika, Instrumente sowie Tierernährung/Diätetik, moderner Praxiseinrichtung, EDV oder Fachliteratur.


    Ansprechpartner für die Presse

    Pressereferentin der Universität Leipzig
    Frau Susann Huster
    Telefon: +49 341 97-35022
    Fax: +49 341 97-35029
    E-Mail: Susann.Huster@zv.uni-leipzig.de

    PR/ Pressesprecherin
    Frau Karoline Nöllgen
    Telefon: +49 341 678 6524
    Fax: +49 341 678 166524
    E-Mail: k.noellgen@leipziger-messe.de


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