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    Nachricht vom 05.11.15 | Absolventenmesse Mitteldeutschland

    Absolventenmesse Mitteldeutschland: Daniel Hoch kennt das Rezept gegen Aufschieberitis

    Reden ist Silber, tun ist Gold! Das ist die Devise von Daniel Hoch. Der Trainer und Autor beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Volkskrankheit Aufschieberitis. „Fast jeder Mensch ist von der Krankheit betroffen. Wird nicht bewusst dagegen angegangen, kann sie im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.“ Zur Absolventenmesse Mitteldeutschland am 17. November stellt Daniel Hoch Symptome von Aufschieberitis vor und bietet nützliche Rezepte zur Genesung.

    Dinge aufzuschieben, sie nicht abarbeiten, Überforderung: Das sind die Symptome von Aufschieberitis. Nehmen diese Dinge zu viel Raum im Alltag ein, führt dies zu seelischem Ungleichgewicht. „Im schlimmsten Fall kann die Folge ein Herzinfarkt sein, ich habe es selbst im privaten Umfeld erlebt. Daher sollte man Aufschieberitis nicht auf die leichte Schulter nehmen!“

    Daniel Hoch beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit der Volkskrankheit. Der Leipziger trainierte Sportmannschaften und entdeckte immer wieder, dass Menschen an ihren selbst gesteckten Zielen scheiterten und dadurch unzufrieden wurden. Also ging Daniel Hoch dem Phänomen auf die Spur: Warum gelingt es nicht, Ziele zu erreichen? Und woher rührt die seelische Anspannung? Im Laufe der Jahre trug er zahlreiche Informationen zusammen und veröffentlichte 2009 sein erstes Buch. Inzwischen hält Daniel Hoch an Universitäten, Kliniken, in Wirtschaftsunternehmen und auch bei Führungskräften Vorträge zum Thema. „Schließlich betrifft Aufschieberitis alle!“

    Wer aufschiebt, ist nicht faul, sondern schlecht organisiert

    „Gerade Studenten gelten oft als faul, da sie nicht zielstrebig ihren Weg zu verfolgen scheinen“, so Hoch. Dahinter verberge sich jedoch oft Unsicherheit – über die vielfältigen Möglichkeiten und Lebenswege. “Die Folge: Viele Studenten verlieren sich, bevor sie das Falsche machen, fangen sie gar nicht erst an.“

    Organisation heißt die simple klingende, aber gar nicht so einfach umzusetzende Antwort von Daniel Hoch. Schritt Nummer eins: Prioritäten setzen. „Der Tag hat tatsächlich zu wenig Stunden, um alle Aufgaben zu erfüllen. Daher muss man realistisch betrachten, was wirklich am Tag zu schaffen ist und was nicht – und alles andere von der Liste streichen.“ Schritt Nummer zwei: Handeln! „Viele Menschen fangen mit großen Aufgaben nicht an, weil sie Angst vor der Bewältigung haben.“ Gerade unliebsame Aufgaben sollte man am Anfang des Tages erledigen. „Meist reichen schon 20 Minuten. In diesen merkt man, dass die Aufgabe gar nicht so schlimm ist, und überwindet den Unmut schnell. Außerdem frisst sie so keinen Speicher im Kopf.“

    Für den Bewerbungsprozess empfiehlt Daniel Hoch beispielsweise, mit Unternehmen frühzeitig ins Gespräch zu kommen. „Es ist im ersten Schritt gar nicht so wichtig, die perfekten Bewerbungsunterlagen aufzubereiten. Wichtiger ist es, das passende Unternehmen zu finden, und auch ein Gefühl dafür zu bekommen. Hat der erste Kontakt mit Personalern stattgefunden, können Lebenslauf und Anschreiben darauf ausgerichtet werden und machen so auf einmal viel mehr Sinn.“

    Den inneren Zweifler ausschalten

    Zweifel heizen die Aufschieberitis am stärksten an. „Das klappt sowieso nicht – ein typisches Argument, Dinge gar nicht erst anzufangen.“ Daniel Hoch empfiehlt, die eigenen Ausreden einmal niederzuschreiben. Meisten gelingt es gar nicht, diese so klar zu formulieren oder sie wirken auf dem Papier recht lächerlich. „Mit regelmäßiger Übung gelingt es, den inneren Zweifler auszuschalten.“

    Träume dürfen Träume bleiben

    Dinge nicht anzufassen und sie einfach mal liegen zu lassen ist laut Daniel Hoch dabei keinesfalls verboten. „Wichtig ist es nur, sie als Träume zu deklarieren. So landen sie nicht auf der inneren ToDo-Liste und versperren Kapazitäten für weitere Aufgaben.“

    Wie es am besten gelingt, Aufgaben von Träumen zu unterscheiden und Prioritäten zu setzen, erklärt Daniel Hoch auf der Absolventenmesse Mitteldeutschland im Congress Center Leipzig (CCL). Am 17. November, 12 Uhr stellt er die Symptome von Aufschieberitis vor und gibt Tipps zur Bewältigung. Besucher können sich ab sofort für den Vortrag anmelden: www.lm-order.de/absolventenmesse. Unter diesem Link ist auch die Registrierung für einen kostenfreien Eintritt möglich.

    Über die Absolventenmesse Mitteldeutschland

    Die Absolventenmesse Mitteldeutschland ist die einzige zentrale und hochschulunabhängige Firmenkontaktmesse in und für Mitteldeutschland. Sowohl die regional ansässigen Unternehmen als auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen treffen auf Studenten ab dem 3. Fachsemester und Absolventen aller Fachrichtungen. Die Absolventenmesse Mitteldeutschland wird durch ein umfangreiches Programm zum Thema Jobeinstieg, Bewerbung und Karriere in Mitteldeutschland ergänzt. Ideeller Träger ist die Metropolregion Mitteldeutschland.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Julia Lücke
    Telefon: +49 341 678 65 55
    Fax: +49 341 678 16 65 55
    E-Mail: j.luecke@leipziger-messe.de


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