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    Nachricht vom 19.08.14 | euregia

    euregia 2014 bringt wieder Vordenker aus Europas Regionen zusammen

    Seit ihrer Gründung im Jahre 1956 hat sich in der Europäischen Union nicht nur die Zahl der Mitgliedstaaten von sechs auf nunmehr 28 erhöht. Auch das gemeinsame Aktionsfeld wächst systematisch. Doch mehr als zwei Dutzend Partner bringen auch sehr unterschiedliche Erfahrungen, Bedürfnisse und praktische Vorgehensweisen mit. Vor diesem Hintergrund treffen sich alle zwei Jahre in Leipzig Experten zu Kongress und Fachmesse euregia 2014, Kommunal- und Regionalentwicklung in Europa. Vom 27. bis 29. Oktober präsentieren sie im Congress Center Leipzig (CCL) wieder kreative Entwürfe, strategische Lösungsansätze sowie Best-Practice-Beispiele und tauschen Erkenntnisse aus.

    Das Kongressprogramm der euregia 2014 setzt drei Schwerpunktthemen. Einerseits geht es unter der Überschrift „Mitreden, Mitmachen, Mittragen“ um die Qualifizierung der aktiven Bürgergesellschaft. Darüber hinaus steht ein innovatives, energieeffizientes und wettbewerbsfähiges – mithin ein nachhaltiges – Europa im Fokus der Veranstaltungen. Drittens werden Visionen, Konzepte und Lösungen für eine zeitgemäße Mobilität sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum diskutiert. Hierbei ergeben sich für Aussteller wie Besucher sehr fruchtbare Synergien zur parallel stattfindenden new mobility, Fachmesse und Kongress mit dem Schwerpunkt „Mobilität neu denken“.

    Familienorientierte Regionen in Europa im Vorteil

    Ein in der Marktwirtschaft häufig noch unterschätztes Gesellschaftsphänomen thematisiert das Forum „Familienorientierte Wirtschaftsregion – mehr als Personalpolitik und Fachkräftesicherung“. Es findet am 28. Oktober 2014 statt. Die Veranstaltung beleuchtet soziale sowie familienfreundlich ausgerichtete Faktoren in Unternehmen und Regionen nicht zuerst als notwendiges Beiwerk oder gar Hemmnis für ein ungehindertes Wirtschaftswachstum, sondern als Erfolgsfaktor, beispielsweise für so genannte Venture-Regionen. Die Organisatoren um den Bonner Unternehmensberater Jan Schröder sehen Regionen, die sich bewusst familienorientiert aufstellen, angesichts einer negativen demografischen Entwicklung in Europa klar im Vorteil. Kluge Regionalentwicklung sollte deshalb an einem Netzwerk aus Clustermanagern, Wirtschaftsförderern, Unternehmern und familienaffinen Akteuren stricken – denn dies wird sich nach Ansicht der Experten mittelfristig als Schlüssel für Produktinnovationen sowie als Pullfaktor, also als Zuginstrument für Fachkräfte und junge Unternehmen erweisen. Ein Workshop offeriert hierzu Best-Practice-Beispiele, in die die Erfahrung aus Gründung und Entwicklung von über 600 lokalen und regionalen Netzwerken im In- und Ausland einfließt.

    Transnationale Zusammenarbeit im Fokus

    Der nächsten Förderperiode im EU-Programm für europäische territoriale Zusammenarbeit (INTERREG) widmet sich ebenfalls am 28. Oktober die Veranstaltung „INTERREG V B – Fördermöglichkeiten im neuen Programm Central Europe 2020“. Im Kern des Interesses stehen hierbei künftige Projekte zur transnationalen Zusammenarbeit, also zwischen nationalen, regionalen und kommunalen Partnern in grenzüberschreitenden Kooperationsräumen Mitteleuropas, in denen 30 Prozent der EU-Bevölkerung leben. Ziel ist es, die territoriale Integration dieser Regionen zu erhöhen. An jedem Vorhaben müssen Akteure aus wenigstens drei Staaten beteiligt sein. Neben den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bezieht INTERREG V B in Zentraleuropa auch potenzielle Partner in Italien, Polen, Slowenien, der Slowakei, Tschechen, Ungarn sowie zunehmend in der Ukraine ein.

    In der neuen Förderperiode 2014-2020 sollen Initiativen unterstützt werden, die staatenübergreifende Kooperationen voranbringen, Städte und Regionen als Orte des „besseren Lebens und Arbeitens“ aufwerten sowie Impulse für neue Ansätze in den Bereichen Innovation, kohlenstoffarme Wirtschaft, Umwelt, Kultur und Verkehr setzen. Insgesamt stehen dazu für den mitteleuropäischen Programmraum 247 Millionen Euro zur Verfügung. Antragsteller aus Deutschland, Italien und Österreich müssen allerdings ein Fünftel der gesamten Projektkosten selbst tragen, um EU-Zuschüsse zu erhalten. Für Bewerber aus den mittelosteuropäischen Staaten sind es 15 Prozent. Gemeinkosten werden dabei, wie im Vorfeld der euregia aus Brüssel zu erfahren ist, voraussichtlich pauschal mit 15 Prozent der Personalkosten abgerechnet.

    Projektaufrufe erfolgen einmal im Jahr. Die Förderanträge können in Deutschland von Körperschaften des Bundes, der Länder, der Regionen und Kommunen, von Universitäten und Nichtregierungsorganisationen eingereicht werden. Ebenfalls beteiligen können sich kleine und mittlere Unternehmen, Forschungseinrichtungen und andere private Institute. Die multilaterale Projektgruppe muss jeweils einen Hauptpartner benennen, der die inhaltliche, organisatorische und finanzielle Gesamtverantwortung für das Projekt trägt. Auch private Institutionen können die Funktion dieses Lead Partners übernehmen.

    Modelle & Strategien zum intermodalen Verkehr

    Am dritten Messetag, dem 29. Oktober, diskutieren Experten unter dem Leitmotto „Intermodalität & Vernetzung“ über Strategien zur besseren Beherrschbarkeit von Verkehrsströmen sowie den daraus resultierenden Folgen für Umwelt, Flächenverbrauch und gesundheitliche Schädigungen. Denn trotz großer Anstrengungen verfehlt der Verkehrssektor in Deutschland wie auch in Europa noch teils deutlich die Nachhaltigkeitsziele in vielen Punkten: Die CO2-Emissionen steigen, der Flächenverbrauch nimmt zu, Lärm und Luftschadstoffgehalt ebenso. Intermodalität bedeutet in diesem Kontext, dass ein beabsichtigter Weg mittels mehrerer, vernetzter Verkehrsmittel zurückgelegt wird. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Umweltverbänden und Kommunen beraten deshalb in Leipzig Modelle und Strategien zum intermodalen Verkehr, der durch das Verknüpfen der unterschiedlichen Verkehrsmittel sowohl die Umwelt als auch das Straßennetz entlasten soll. Wichtige Stichworte hierbei lauten: Verkehrslagesteuerung, hohe Leistungsfähigkeit des Vorbehaltsstraßennetzes, Betriebszeiten einer integrierten Verkehrsleitzentrale sowie die bequeme Zugänglichkeit für Fahrgäste zu den Verkehrsmitteln.

    euregia - politisch wertvoll

    Auch das politische Forum unter dem Arbeitstitel „Mobilität: Visionen, Konzepte und Lösungen für Stadt und Land“ widmet sich am Nachmittag des 27. Oktober diesem drängenden Komplex. Es schlägt zugleich einen Bogen zur new mobility. Neben dem sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlock, werden auch hochrangige Vertreter der EU-Kommission, der deutschen Bundesregierung und der Deutschen Bahn erwartet. Im Anschluss daran steht ein Get-together aller Beteiligten auf dem Programm.

    Über die euregia

    Die euregia ist die einzige netzwerkübergreifende Plattform für die Themen der Kommunal- und Regionalentwicklung und versammelt alle zwei Jahre Entscheider aus europäischen Institutionen, Bundes- und Landesbehörden, Regionen sowie Städten und Gemeinden im Congress Center Leipzig (CCL). Erwartet werden zudem Vertreter der Industrie sowie von Finanzierungs-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Initiativen und Vereine sowie diverse Fachverbände, die sich über Kommunal- und Regionalentwicklung in Europa austauschen.

    Die Leipziger Messe verfolgt mit der euregia die Ziele, voneinander zu lernen, gute Beispiele aufzuzeigen und europaweites Wissen transparent zu machen. 2014 findet die euregia bereits zum neunten Mal statt. Zur euregia 2012 kamen einschließlich der parallel veranstalteten new mobility mehr als 2.200 Besucher aus 25 Ländern.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Berit Melle
    Telefon: +49 341 678 6524
    Fax: +49 341 678 166524
    E-Mail: b.melle@leipziger-messe.de


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