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    Nachricht vom 29.10.14 | new mobility, euregia

    euregia und new mobility 2014 bilden erneut ein starkes Messedoppel zu europäischen Regionalplanungs- und Mobilitätsperspektiven

    Auf der euregia und new mobility standen vom 27. bis 29. Oktober 2014 im Congress Center Leipzig hochbrisante gesellschaftliche Themen im Zentrum der beiden Fachmessen mit Kongress. Dabei wurde über Voraussetzungen, Konzepte, Produkte, Chancen und Bedingungen einer künftigen Mobilität in vernetzten Infrastrukturen von Städten und Regionen diskutiert. Mit rund 2.000 Besuchern, insbesondere aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Regional- und Raumplanung, wurde eine gute Resonanz erzielt. „Die diesjährigen Kongressthemen mit dem Fokus auf die Verbindung zwischen Regional- und Stadtentwicklung und notwendige Verkehrsentwicklungen wurden gut angenommen“, kommentiert Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. Weitere inhaltliche Schwerpunkte galten in Zeiten der Bürgerbeteiligung neuen Wegen zu mehr Partizipation.

    Insgesamt 190 hochkarätige Referenten und Experten prägten das Kongressprogramm auf beiden Fachmessen. Auf der begleitenden Ausstellung informierten 101 Aussteller die Messebesucher über innovative Produkte, Projekte und Dienstleistungen. Die euregia als einzige netzwerkübergreifende Plattform für die Themen der Kommunal- und Regionalentwicklung diente bereits zum neunten Mal dem europaweiten Ideen- und Wissensaustausch im Bereich der Kommunal- und Regionalentwicklung, die zum zweiten Mal stattfindende new mobility streckte ihre Fühler diesmal sogar bis Nordamerika aus. So berichteten im internationalen Fachforum „Elektromobilität im Kontext der Regionen“ neben Vertretern der EU sowie aus zahlreichen europäischen Staaten auch Experten aus New York und der kanadischen Provinz Québec über aktuelle Erfahrungen auf diesem noch von vielen Fragen begleiteten Zukunftsfeld.

    „Wer die Energiewende will, muss sich für eine Verkehrswende entscheiden“, lautete die Hauptforderung von Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG und der DB Mobility Logistics AG, in seinem Keynote-Referat auf dem Politischen Forum zur Eröffnung der Kongressmessen am ersten Veranstaltungstag. Viel Beifall gab es im vollen Saal für die konkreten Stichworte, die der Bahnchef hierzu nachschob: intelligente Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsmittel über Regionen und Verkehrsverbünde hinweg, umfassende Digitalisierung, hohe Transparenz, deutlich bessere Handhabbarkeit und absolute Glaubwürdigkeit. Als überaus spannend und ein „wichtiges Podium“ für den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs zur künftigen Mobilität und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hierfür wertete ebenso Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann, Präsident der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, die Diskussionen in Leipzig. Er sei hier mit „sehr fundierten Positionen“ konfrontiert worden, betonte er. Der renommierte Stadt- und Verkehrsplaner hatte zusammen mit Sven Morlok, Stellvertretender Ministerpräsident und Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die Podiumsdiskussion während des Eröffnungsforums bestritten. Sven Morloks stellte heraus, dass ganz besonders „gutes Schnittstellenmanagement“ eine zentrale Rolle für intelligente Mobilität spiele.

    Breiten Raum nahm in mehreren Foren die Frage ein, wie verkehrstüchtig deutsche und europäische Kommunen für die neuen, digital verknüpften Verkehre aufgestellt sind. „Stadt der Zukunft! Mobilität der Zukunft?!“ lautet zum Beispiel das Leitmotto eines Symposiums des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Auf ihm wurden sehr differenziert die momentanen Mobilitätskonzepte für den urbanen Raum hinterfragt.

    In dem Symposium „Beteiligung in Zeiten des Wutbürgers“ beleuchtete der wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) in Berlin, Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Elemente einer kommunalen Beteiligungspraxis. „Die Leipziger Messe setzt mit dieser Veranstaltung ein sehr wichtiges Zeichen, um einerseits die Bedeutung von Partizipation bei Projekten von öffentlicher Bedeutung herauszustellen und zu stärken und andererseits der notwendigen Diskussion und dem Erfahrungsaustausch ein Podium zu bieten“, so Prof. zur Nedden. In die Veranstaltung hatten auch Wissenschaftler und Europaabgeordnete ihre konkrete Sicht eingebracht.

    Neu auf der euregia waren 2014 Wissens- und Kontaktbörsen, die vor allem auf die Innovationsförderung in den Regionen zugeschnitten waren. Neben der Vermittlung praktischer Erfahrungen und Forschungsergebnisse aus INTERREG-Projekten eröffneten sich den Teilnehmer auch Chancen, geeignete Partner für grenzüberschreitende Vorhaben in der neuen Förderperiode 2014-2020 zu finden. Von einer „absoluten Punktlandung“ sprach Dr. Bernd Diehl, Koordinator des Nationalen Kontaktpunkts Central Europe Programm Deutschland (CCP) am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden: „Es war die richtige Veranstaltung zum richtigen Zeitpunkt und mit einer optimalen Themensetzung“, lobte er das Ergebnis. „Auch die Nachfrage war Klasse. Wir begrüßten sehr viele Interessenten und erlebten damit hoch spannende Diskussionen, die auch uns wichtige Rückkopplungen für unsere weitere Arbeit brachten. Kompliment an die Leipziger Messe!“

    Da mit der neuen LEADER-Förderphase 2014-2020 Probleme der regionalen Daseinsvorsorge eine größere Bedeutung bekommen, widmete sich auf der euregia auch ein ganztägiges Forum diesem zunehmend nachgefragten Themenkomplex. Vertreter aus allen 21 deutsche Modellregionen, die gegenwärtig Projekte entwickeln und erproben, um im interkommunalen Miteinander demografiebedingte Versorgungsdefizite aufzufangen oder auszugleichen, tauschten hier ihre Erfahrungen aus.

    Mit der Veranstaltung „Big Mobility Data“ richtete die new mobility am 29. Oktober ihr Augenmerk auf eines der umfangreichsten und brisantesten Zukunftsthemen: die zunehmende Digitalisierung verschiedenster Fahrzeuge und deren Anwendungen für die Steuerung im Verkehr. Die Expertenrunde erörterte dabei Chancen und Möglichkeiten, aber auch Risiken der immer größer werdenden Datenfülle, gerade im Zusammenhang mit dem Datenschutz.

    Die nächste euregia und new mobility findet vom 17. bis 19. Oktober 2016 statt.

    Über die Leipziger Messe

    Die Leipziger Messe zählt zu den ältesten und führenden deutschen Messegesellschaften. Sie führt Veranstaltungen in Leipzig und an verschiedenen Standorten im In- und Ausland durch. Als umfassender Dienstleister bildet das Unternehmen die gesamte Kette des Veranstaltungsgeschäftes ab. Der Messeplatz Leipzig mit dem Congress Center Leipzig verfügt über eines der modernsten Gelände weltweit. Es umfasst eine Ausstellungsfläche von 111.300 m² und ein Freigelände von 70.000 m². Jährlich finden etwa 40 Messen, rund 100 Kongresse, zahlreiche Corporate Business Veranstaltungen und Events mit über 11.000 Ausstellern und 1,2 Millionen Besuchern aus aller Welt statt. Als erste deutsche Messegesellschaft wurde Leipzig nach Green Globe Standards zertifiziert. Ein Leitmotiv des unternehmerischen Handelns ist die Nachhaltigkeit.

    Über die euregia

    Die euregia ist die einzige netzwerkübergreifende Plattform für die Themen der Kommunal- und Regionalentwicklung und versammelt alle zwei Jahre Entscheider aus europäischen Institutionen, Bundes- und Landesbehörden, Regionen sowie Städten und Gemeinden im Congress Center Leipzig (CCL). Sie richtet sich an Vertreter der Industrie sowie von Finanzierungs-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Initiativen und Vereine sowie diverse Fachverbände, die sich über Kommunal- und Regionalentwicklung in Europa austauschen. Die Leipziger Messe verfolgt mit der euregia die Ziele, voneinander zu lernen, gute Beispiele aufzuzeigen und europaweites Wissen transparent zu machen. 2016 findet die euregia bereits zum zehnten Mal statt.

    Über die new mobility

    Die Fachmesse und Kongress „new mobility“ befasst sich mit Konzepten, Produkten und Dienstleistungen zur zukünftigen Mobilität in vernetzten Infrastrukturen von Städten und Regionen sowie den daraus resultierenden Chancen für die beteiligten Akteure. Ausgangslage der new mobility sind die gewachsenen Anforderungen an die Mobilität der Bevölkerung. Bedingt durch die Faktoren demografischer Wandel, Urbanisierung und Klimawandel sind zunehmend neue Mobilitätskonzepte gefragt, die geeignete und vernetzte Infrastrukturen schaffen. Die Veranstaltung richtet sich an Kommunalvertreter, Regionalplaner, Verkehrsunternehmen, Energieversorger, aber auch an bisher mobilitätsbranchenfremde Akteure, die mögliche Geschäftsfelder ermitteln und nutzen wollen. Die new mobility findet parallel zur euregia – Fachmesse und Kongress für Kommunal- und Regionalentwicklung – vom 17. bis 19. Oktober 2016 im Congress Center Leipzig statt.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Berit Melle
    Telefon: +49 341 678 6524
    Fax: +49 341 678 166524
    E-Mail: b.melle@leipziger-messe.de


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