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    Nachricht vom 24.10.14 | euregia, new mobility

    euregia und new mobility: Im Fokus stehen Partizipation, intelligente Mobilität und Europas nachhaltiges Zusammenrücken

    Politisches Forum am Eröffnungstag stellt kritische Fragen zu drängenden Weichenstellungen für umweltverträgliche Verkehrsstrukturen

    Die euregia, Fachmesse und Kongress für Kommunal- und Regionalentwicklung in Europa, öffnet am 27. Oktober in Leipzig ihre Pforten. Für drei Tage wird damit das Congress Center Leipzig zum neunten Mal zur Vordenkerwerkstatt in Sachen grenzüberschreitende Kooperation auf dem Kontinent. Drei Schwerpunkte stehen diesmal im Brennpunkt der einzigen netzwerkübergreifenden Plattform für Regionalentwickler, Verkehrsplaner, Kommunalpolitiker, Projektfinanzierer und Umweltexperten: der aktive Bürger und seine Teilhabe an allen relevanten Planungsprozessen, das nachhaltige Zusammenwachsen von Europas Regionen sowie die Mobilität in all ihren Facetten, von der Vision über Konzepte bis hin zu Lösungen für Stadt und Land. Damit schlägt die euregia auch einen Bogen zur parallel stattfindenden new mobility – Fachmesse und Kongress rund um den zeitgemäßen Anspruch, Mobilität neu zu denken.

    Eröffnet wird das Messedoppel traditionell durch ein Politisches Forum. Es steht diesmal unter eben jener Aufforderung „Mobilität neu denken – intelligent mobil?!“ und führt hochkarätige Experten aus Wirtschaft und Forschung zu streitbaren Gesprächen mit Entscheidern der europäischen und deutschen Politik zusammen. Im Zentrum stehen akute Fragen zur Gestaltung, zu den Rahmenbedingungen und zum Ausbau künftiger Mobilität. Das Impulsreferat hält Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG. Die Besucher können gespannt sein, wie die anschließende Podiumsrunde auf seine Forderungen zum Abbau von Wettbewerbsverzerrungen zu Ungunsten des Schienenverkehrs sowie zur Senkung technischer, administrativer und rechtlicher Hürden für ein europaweites Eisenbahnnetz reagiert. Breiten Raum nimmt diesmal zur new mobility auch die Frage ein, wie verkehrstüchtig deutsche und europäische Kommunen für die Zukunft aufgestellt sind. „Stadt der Zukunft! Mobilität der Zukunft?!“ lautet bewusst zugespitzt das Leitmotto eines Symposiums, das das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrsforum am 28. Oktober in Leipzig veranstaltet. Hierbei werden sehr differenziert die momentanen Mobilitätskonzepte für den urbanen Raum hinterfragt.

    Fachforen zur Elektromobilität

    Auch in punkto Elektromobilität werden in Leipzig zentrale Empfehlungen der EU an ihre Mitgliedsstaaten erwartet. Denn Europas Regionen und Großstädte stehen verkehrstechnisch vor großen Herausforderungen: Platzmangel, steigende Energiekosten, Lärm und Schadstoffbelastung erzwingen immer höhere Ansprüche an das Verkehrssystem, wie sie deshalb am 27. Oktober im internationalen Fachforum „Elektromobilität im Kontext der Regionen“ diskutiert werden. Im Fachforum new mobility 2014, in dem sich alles um Konzepte, Produkte und Dienstleistungen zur künftigen Mobilität in vernetzten Infrastrukturen von Städten und Regionen dreht, öffnen sich regionale „Schaufenster der Elektromobilität“. Dass hierbei technische Aspekte nahtlos mit infrastrukturellen Voraussetzungen und verkehrsplanerischer Weitsicht einher gehen müssen, wird Gegenstand des Forums „Elektromobilität - eine Herausforderung für die Stadt- und Verkehrsplanung“ am 28. Oktober sein.

    Aspekte der Bürgerbeteiligung und Fachkräftesicherung im Fokus

    Insgesamt 200 durchweg hochkarätige Referenten prägen das Kongressprogramm auf der euregia und der new mobility. In dem Symposium „Beteiligung in Zeiten des Wutbürgers“ beleuchtet der führende Stadtforscher Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) in Berlin, Elemente einer kommunalen Beteiligungspraxis. Wichtige Anforderungen, die aus der Praxis für die E-Partizipation erwachsen, analysiert der Raumplaner Prof. Dr. Siegmar Brandt, Dekan an der Hochschule Anhalt, zur Konferenz „Partizipation und Kommunikation - aktive Bürgerbeteiligung 2.0“. Als Vorreiter im europaweiten Disput um das sich gegenseitige Bedingen von Standort-, Wirtschafts- und Familienpolitik erweist sich die euregia am 28. Oktober mit der Konferenz „Familienorientierte Wirtschaftsregion – Potentiale jenseits der Fachkräftesicherung“. Die Besucher lernen hierzu konzeptionelle Überlegungen, aktuelle Studien und regionale Best Practice-Beispiele kennen. Denn Gründerzeiten erleben Unternehmerinnen und Unternehmer „oftmals stressig und nicht immer spannungsfrei für die dahinterstehende und tragende Familienstruktur“, weiß der Unternehmensberater Dr. Jan Schröder, der auf diesen Problemkreis spezialisiert ist.

    Neue Wege der Kommunikation

    In begleitenden Fachausstellungen werden dem Expertenpublikum zu beiden Kongressmessen Projekte, Erfahrungen und Angebote präsentiert. Neu auf der euregia 2014 sind zudem Wissens- und Kontaktbörsen. Mit diesem Format, das vor allem auf die Innovationsförderung in den Regionen zugeschnitten ist, kommen die Veranstalter dem Wunsch vieler Aussteller und Besucher nach mehr dialogorientierter Kommunikation nach. Neben der Vermittlung praktischen Erfahrungen und Forschungsergebnissen aus INTERREG-Projekten erhalten die Teilnehmer auch die Chance, geeignete Partner für grenzüberschreitende Vorhaben in der neuen Förderperiode zu finden. Darüber hinaus fällt das Leipziger Messedoppel optimal mit dem Start der neuen Förderperiode im EU-Programm für territoriale Zusammenarbeit zusammen. Die Veranstaltung „INTERREG V B - Fördermöglichkeiten im neuen Programm Central Europe 2020“ beschäftigt sich deshalb ausführlich mit der finanziellen Bezuschussung von künftigen Projekten zur transnationalen Zusammenarbeit.

    Über die Leipziger Messe

    Die Leipziger Messe zählt zu den ältesten und führenden deutschen Messegesellschaften. Sie führt Veranstaltungen in Leipzig und an verschiedenen Standorten im In- und Ausland durch. Als umfassender Dienstleister bildet das Unternehmen die gesamte Kette des Veranstaltungsgeschäftes ab. Der Messeplatz Leipzig mit dem Congress Center Leipzig verfügt über eines der modernsten Gelände weltweit. Es umfasst eine Ausstellungsfläche von 111.300 m² und ein Freigelände von 70.000 m². Jährlich finden etwa 40 Messen, rund 100 Kongresse, zahlreiche Corporate Business Veranstaltungen und Events mit über 11.000 Ausstellern und 1,2 Millionen Besuchern aus aller Welt statt. Als erste deutsche Messegesellschaft wurde Leipzig nach Green Globe Standards zertifiziert. Ein Leitmotiv des unternehmerischen Handelns ist die Nachhaltigkeit.

    Über die euregia

    Die euregia ist die einzige netzwerkübergreifende Plattform für die Themen der Kommunal- und Regionalentwicklung und versammelt alle zwei Jahre Entscheider aus europäischen Institutionen, Bundes- und Landesbehörden, Regionen sowie Städten und Gemeinden im Congress Center Leipzig (CCL). Erwartet werden zudem Vertreter der Industrie sowie von Finanzierungs-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Initiativen und Vereine sowie diverse Fachverbände, die sich über Kommunal- und Regionalentwicklung in Europa austauschen. Die Leipziger Messe verfolgt mit der euregia die Ziele, voneinander zu lernen, gute Beispiele aufzuzeigen und europaweites Wissen transparent zu machen. 2014 findet die euregia bereits zum neunten Mal statt. Zur euregia 2012 kamen einschließlich der parallel veranstalteten new mobility mehr als 2.200 Besucher aus 25 Ländern.

    Über die new mobility

    Unter dem Motto „Mobilität neu denken“ befasst sich die Fachmesse und Kongress „new mobility“ mit Konzepten, Produkten und Dienstleistungen zur zukünftigen Mobilität in vernetzten Infrastrukturen von Städten und Regionen sowie den daraus resultierenden Chancen für die beteiligten Akteure. Ausgangslage der new mobility sind die gewachsenen Anforderungen an die Mobilität der Bevölkerung. Bedingt durch die Faktoren demografischer Wandel, Urbanisierung und Klimawandel sind zunehmend neue Mobilitätskonzepte gefragt, die geeignete und vernetzte Infrastrukturen schaffen. Die Veranstaltung richtet sich an Kommunalvertreter, Regionalplaner, Verkehrsunternehmen, Energieversorger, aber auch an bisher mobilitätsbranchenfremde Akteure, die mögliche Geschäftsfelder ermitteln und nutzen wollen. Die new mobility findet parallel zur euregia – Fachmesse und Kongress für Kommunal- und Regionalentwicklung – vom 27. bis 29. Oktober 2014 im Congress Center Leipzig statt.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Berit Melle
    Telefon: +49 341 678 6524
    Fax: +49 341 678 166524
    E-Mail: b.melle@leipziger-messe.de


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