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    Nachricht vom 10.10.13 | PFLEGE + HOMECARE LEIPZIG

    Laufsteg frei: Neue Wäsche braucht das Land

    Wie Berufsbekleidung für Pflegekräfte zukünftig aussehen kann, zeigt die PFLEGE + HOMECARE LEIPZIG

    Es wird bunt, flippig und witzig. Was auf dem Laufsteg in der Messehalle 2 zur PFLEGE + HOMECARE LEIPZIG (15. bis 17. Oktober 2013) gezeigt wird, ist bewusst nicht tragbar - sorgt aber für gute Laune und provoziert. Genau wie der Titel der Podiumsdiskussion: "Neue Wäsche braucht das Land". Am 16. Oktober diskutieren unter anderem Leiter von Pflegeeinrichtungen, Modedesigner und Bekleidungsproduzenten über den Wert von Arbeitskleidung in der Pflege.

    Knapp 900.000 Menschen arbeiten in der ambulanten und stationären Pflege in Deutschland. Sie sind auf funktionale und strapazierfähige Berufsbekleidung angewiesen, die einiges aushält und bequem ist. Blickdichte, haltbare sowie form- und farbstabile Stücke sind besonders wichtig. Je nach Jahreszeit sollen sie eher wärmen oder für eine leichte Kühle sorgen. Diese Aspekte werden bei Kaufentscheidungen in der Gesundheitswirtschaft durchaus berücksichtigt. "Bislang wenig Beachtung findet jedoch die Frage, inwiefern schicke und praktische Bekleidung auch identitätsstiftend auf die Mitarbeiter wirken kann", erklärt Grit Hartmann, Geschäftsführerin von F.W. Kunath, einem Bekleidungsproduzenten aus dem ostsächsischen Bretnig-Hauswalde. Der Markt scheint gesättigt; Billigangebote, Überkapazitäten und Wettbewerbsdruck kennzeichnen die Situation. Für modische Trends bleibt da vermeintlich kein Platz. Auch bei Berufsbekleidung müsse es aber Ziel sein, Qualitätsstandards zu definieren und den Mehrwert hochwertiger Materialien darzustellen.

    "Denn gut sitzende, idealerweise noch im Corporate Design der Pflegeeinrichtung gestaltete, Arbeitskleidung symbolisiert Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Das wirkt nicht nur intern auf die Arbeitskräfte, sondern steht auch nach außen für Zuverlässigkeit und Qualität in der Versorgung. Der attraktive Kassack oder der ansprechende Berufsmantel sind quasi die Visitenkarte des Unternehmens", so Grit Hartmann. Sie initiierte die Podiumsdiskussion auf der PFLEGE + HOMECARE LEIPZIG, um Aspekte wie Qualität und Chic stärker zu betonen. Das habe nicht nur ästhetische Gründe, gute Materialien seien zudem leichter zu reinigen und langlebiger.

    Moderne Materialien und sicherer Wäscheservice

    "Dienstkleidung gilt grundsätzlich als kontaminiert - nur dass man die Verunreinigung mit Viren und Bakterien nicht sieht. Die 30-Grad-Wäsche reicht da nicht aus. Außerdem besteht fraglos das Risiko, Krankheitskeime mit nach Hause zu tragen", so Grit Hartmann. Deswegen habe F.W. Kunath ein eigenes Unternehmen für Reinigungschemie, Reinigungstechnik und Hygienebedarf gegründet und arbeite schon seit Jahren mit regional ansässigen Wäschereien zusammen. "So gewährleisten wir einwandfreie hygienische Bedingungen und liefern unseren Kunden Arbeitskleidung mit allem Drum und Dran aus einer Hand." Innovative Materialien hemmen das Bakterienwachstum und sorgen gleichzeitig für einen hohen Tragekomfort. So kommt beispielsweise mit "Tencel" ein Stoff zum Einsatz, der frei von Chemie aufgrund seiner Struktur die Ausbreitung von Keimen verhindert.

    Inspirieren für die Zukunft

    Ein Wischmopp als Kopfschmuck? Ein Kragen aus Staubtüchern? Eine Kette aus Schläuchen und Kanülen? Anne Hasselbach, Fotografin und Designerin aus Kamenz, hat sich einiges einfallen lassen, um die Teilnehmer der Podiumsdiskussion zu inspirieren. An mehreren Modellen zeigt sie, wie man das Thema Berufsbekleidung in der Pflege kreativ und unter Verwendung von recycelten Materialien umsetzen kann. Dabei geht es bewusst um Mode, die nicht tragbar ist, aber neue Akzente setzt. "Manchmal bedarf es der Provokation", davon ist Grit Hartmann überzeugt, "wenn man die Türen im Kopf aufstoßen möchte. Im Zusammenspiel mit tiefgreifenden Marktanalysen können so neue Ideen für die Zukunft reifen, die auch ökonomisch sinnvoll sind. Um diesen Spagat wird es bei der Podiumsdiskussion ganz konkret gehen."

    Die Podiumsdiskussion "Neue Wäsche braucht das Land" findet am Mittwoch, 16. Oktober 2013 von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr im Forum "Pflege Spezial" statt. Aktuelle Berufsmode stellen die beiden sächsischen Unternehmen Güldi Moden GmbH und F.W.Kunath GmbH in zwei Modenschauen vor. Zur Teilnahme genügt das Messeticket.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Corinna Schwetasch
    Telefon: +49 341 678 65 24
    Fax: +49 341 678 65 02
    E-Mail: c.schwetasch@leipziger-messe.de


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