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    Nachricht vom 14.05.20 | MUTEC

    MUTEC 2020 mit ICOM Deutschland als Partner und breitem Ausstellerspektrum

    Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie mehren sich die Signale aus der Politik, dass Fachmessen im Herbst stattfinden können. Die Vorbereitungen für die Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik MUTEC (5. bis 7. November 2020) laufen deshalb auf Hochtouren – und auch in der Branche herrscht Zuversicht. International Council of Museums (ICOM) Deutschland ist erstmals als Partner der MUTEC an Bord, zahlreiche Aussteller haben sich bereits angemeldet und im Fachprogramm stehen erste Highlights fest.

    Erstmals wird die MUTEC in diesem Jahr von ICOM Deutschland als Partner unterstützt. So wird im Rahmen der diesjährigen Messe die ICOM-Tagung für Young Professionals am 5. November 2020 stattfinden. „ICOM Deutschland ist das größte Forum für Museumsfachleute in Deutschland und Europa. Unsere Aufgaben bestehen vor allem in der Förderung der wissenschaftlichen Nachwuchskräfte, der museumsbezogenen Fachinformation und der Fortbildung für Museumsfachleute. Diese Ziele ergänzen sich hervorragend mit der Ausrichtung der MUTEC, die sich als internationale Plattform für die Museumsbranche etabliert hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die ICOM-Tagung für Young Professionals“, erklärt Prof. Dr. Beate Reifenscheid-Ronnisch, Präsidentin von ICOM Deutschland.

    Mariella Riedel, Projektdirektorin der MUTEC, freut sich ebenfalls über die Partnerschaft: „ICOM Deutschland ist eine renommierte Institution, die fest im Museumswesen verankert ist und über eine große Expertise in allen Themenfeldern verfügt. Auf der MUTEC haben die Mitglieder die Möglichkeit, hautnah Innovationen aus den verschiedenen Bereichen kennenzulernen, sich in Fachvorträgen über spannende Themen zu informieren und sich mit anderen Branchenvertretern zu Fachfragen auszutauschen. Für unser Ziel, die Nachwuchsförderung voranzutreiben, leistet die ICOM-Tagung für Young Professionals einen wichtigen Beitrag und sie ist bereits jetzt eines der Highlights auf der MUTEC 2020.“

    Das bereits 3. Treffen der ICOM Deutschland Young Professionals konzentriert sich auf Studenten und Volontäre sowie Freiberufler und Museumsmitarbeiter, die nicht länger als fünf Jahre im Beruf sind. Die Tagung beschäftigt sich insbesondere mit dem Thema „Diskriminierungskritische Museumsarbeit“. Ziel ist es, Diversität weiterzudenken und den aktuellen Stand der Dinge in Museen kritisch zu reflektieren. Dabei sollen junge und angehende Museumsmitarbeiter gemeinsam mit Experten Lösungsstrategien entwickeln und das Young-Professionals-Netzwerk weiter ausbauen. Unterstützt wird die Tagung durch den Vorstand von ICOM Deutschland, insbesondere durch Dr. Alina Gromova und Prof. Dr. Dr. Markus Walz sowie weitere ehrenamtliche Referenten.

    Ausstellung: Neue Technologien und praktische Lösungen

    Zahlreiche Aussteller aus allen Sparten der MUTEC haben sich bereits angemeldet, um ihre Produkte und Lösungen auf der MUTEC 2020 zu präsentieren. Zu den Stammausstellern, die auch in diesem Jahr wieder dabei sind, zählen unter anderem, Ahlborn Mess- und Regelungstechnik, Combase, DroidSolutions, ERCO Leuchten, Giant Monkey, Image Access, KLUG-CONSERVATION, Robotron Datenbank-Software, Tactile Studio, VST - VideoSystemTechnik, WERBÄR und ZFB – Zentrum für Bucherhaltung. Darüber hinaus begrüßt die internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik auch viele Neuaussteller. Zum ersten Mal dabei sind beispielsweise COLANDIS, corporate friends, CV Entertainment, Flyvision, die Fundraising Akademie, ibs tecnomara, VOMO Leichtbautechnik, WandDrucker WallPen und Wizard of Europe. Auch erste Unternehmen aus dem Ausland sind bereits angemeldet: AlfaVision aus Belgien, Axess aus Österreich, SLIŠIŠVIDIŠ aus Slowenien, Empreinte Signalétique aus Frankreich und Flyvision aus Ungarn.

    Einige Aussteller haben bereits Highlights angekündigt, die sie auf der MUTEC 2020 vorstellen werden. Meder CommTech stellt den SmartGuide 2 vor – ein All-in-one-Guide, der mit einer Fülle an Features aus Führungen Erlebnisse macht. So sind mit dem SmartGuide 2 etwa geführte Gruppenausflüge ebenso möglich wie der eigenständige Museumsbesuch. Ibs technomara hat mit NuAire-A813 eine Sicherheitswerkbank entwickelt, die Arbeiten mit Archivgut effizienter und sicherer macht. Sie entspricht den Anforderungen der TRBA240 und schützt den Anwender und die Umgebung wirksam vor gesundheitsschädlichen Risiken wie Schimmel.

    Die neuen Mini-Lüfter-Filter-Module des auf Reinraumtechnik spezialisierten Unternehmens COLANDIS können dank ihrer kompakten Bauhöhe an verschiedene Umgebungen angepasst werden, bei denen das Platzangebot sehr gering ist. Das stetige Filtern der Luft soll ein Verstauben der Exponate reduzieren und somit die Reinigungszyklen verlängern. Die modularen Ausstellungswände und Wandsysteme in Leichtbauweise von VOMO Leichtbautechnik ermöglichen einen einzigartigen Blick auf Exponate. Die Produktlinien EXPO und FURNITURE sind besonders für den Museums- und Ausstellungsbereich geeignet. Mit ihnen lassen sich Ausstellungswände und Möbelvarianten kombinieren und Räume schaffen. Combase und Giant Monkey, die eng zusammenarbeiten und wie 2018 gemeinsam ausstellen werden, fokussieren sich im Kassenbereich auf das Thema Fiskalisierung.

    Tagung der Hochschulte für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin: „Lass Land gewinnen. Rurale Museen zwischen Ablehnung und Wertschätzung“

    Personalmangel, Unterfinanzierung, alternde Bevölkerung und Erstarken rechtsextremer, demokratiefeindlicher Tendenzen - dies sind einerseits Vorurteile mit denen sich Museen im ländlichen Raum konfrontiert sehen, gleichzeitig sind es auch reale Herausforderungen mit denen sie umgehen müssen. Mit diesen Themen beschäftigt sich die Tagung „Lass Land gewinnen. Rurale Museen zwischen Ablehnung und Wertschätzung“, die von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin veranstaltet wird und am 5. November 2020 auf der MUTEC stattfindet.

    Die Tagung richtet den Fokus auf die ländlichen Museen, die häufig im Kleinen Großes leisten: Sie sind Erinnerungsspeicher für lokale und regionale Traditionen und Lebensweisen, Zentren des soziokulturellen Lebens und identitätsstiftende Orte für die ansässige Bevölkerung. Diskutiert werden mögliche Lösungsansätze für diese Herausforderungen kleiner und mittelständischer Museen sowie ähnlicher Einrichtungen wie Heimatstuben und Heimatvereinen in ländlichen Regionen. Ziel ist es, den Museen Impulse und Ressourcen für ihre Praxis anzubieten, aber auch die von ihnen bereits geleistete Arbeit zu würdigen.

    Referenten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen beleuchten in Vorträgen verschiedene Aspekte des Themas, aber auch Mitarbeiter aus ruralen Museen teilen ihre Erfahrungen musealer Praxis auf dem Land und ihren Wissensschatz. Den oft ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern ländlicher Museen bietet die Tagung im Rahmen von Workshops Raum zum Austausch und zu gegenseitiger Unterstützung. Organisiert wird die Tagung von Studenten des Masterstudiengangs Museumsmanagement und -kommunikation der HTW Berlin.

    Depotplanung und Bergung von Kulturgut: Prevart-Kurse im Rahmen der MUTEC 2020

    Die Firma Prevart beschäftigt sich mit den vielfältigen Aspekten der Museumsarbeit hinter den Kulissen. Mit langjähriger Erfahrung in Konservierung/Restaurierung, Planung, Museumsarbeit, Inventarisation, Projektmanagement und Schulung widmet sich das Unternehmen nachhaltigen, langfristig angelegten Entwicklungen im Bereich der Kulturgütererhaltung. Im Rahmen der MUTEC 2020 wird Prevart zwei Kurse veranstalten.

    Dr. Joachim Huber ist seit mehr als 20 Jahren für Prevart tätig. Er war als Museumsplaner maßgeblich an der Vorbereitung und Planung von über 100.000 Quadratmetern Depotflächen für Museen im deutschsprachigen Raum beteiligt. In seinem Kurs „Konzepte für die Kulturgüterhaltung“ können insbesondere Museumsplaner von Hubers reichhaltigen Erfahrungen profitieren.

    Die Textilrestauratorin, Museumsberaterin und zertifizierte Erwachsenenbildnerin Karin von Lerber beschäftigt sich bereits seit den frühen 1990er-Jahren mit den Themen „disaster response“ (Notfall-Einsatz) und „disaster mitigation“ (Notfall-Vorbeugung) für Kulturgüter. In ihrem Kurs „Bergung von Kulturgut“ vermittelt sie ihre Erkenntnisse, die sie in eigener Bergungserfahrung und in Gesprächen mit Feuerwehr, Zivilschutz und Museumsfachleuten gewonnen hat.

    Details zur Anmeldung für die beiden Kurse stehen hier zur Verfügung.

    denkmal und MUTEC: Einzigartiger Messeverbund unter einem Dach

    Unter einem Dach mit der MUTEC findet die denkmal statt, die europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung. Die denkmal verbindet eine lebendige Ausstellung mit einem facettenreichen Fachprogramm, das zu Recht als umfangreichste Weiterbildungsveranstaltung der gesamten Branche gilt. Darüber hinaus fungiert sie als branchen- und länderübergreifendes Netzwerktreffen von beteiligten Akteuren und politischen Stakeholdern. Gemeinsam bilden die MUTEC und denkmal einen europaweit einzigartigen Messeverbund, der eine Brücke zwischen den verschiedenen Branchen schlägt und den interdisziplinären Dialog rund um den Erhalt des Kulturerbes beflügelt.

    Über die MUTEC

    Zentrale Themen der Fachmesse sind Museumstechnik und -ausstattung, Besucherservice, mediale Präsentation, museale Infrastruktur sowie Archivierung und Digitalisierung. Mit diesem breiten Angebot richtet sich die Messe an Betreiber von Museen und Sammlungen, Ausstellungshäusern, Science Centern, Galerien, Archiven und Bibliotheken. Auch für Architekturbüros, Beratungsunternehmen und Museumsrestauratoren lohnt sich ein Besuch. Im Fachprogramm werden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Branche behandelt. Seit 2010 findet die MUTEC unter einem Dach mit der denkmal, Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, statt und wird seit 2016 von der Leipziger Messe veranstaltet. 2018 präsentierten sich 105 Aussteller aus zehn Ländern auf der MUTEC, die gemeinsam mit der denkmal 14.200 Besucher anzog.

    Über die denkmal

    Die denkmal, Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, präsentiert Produkte und Dienstleistungen rund um die Bereiche Instandsetzung, Inventarisierung, Konservierung, Restaurierung, Renovierung sowie Rekonstruktion. Seit 1994 lädt sie im Zweijahresrhythmus zum internationalen Branchentreffpunkt auf das Leipziger Messegelände ein. Neben dem interdisziplinären Aussteller-Mix erwartet die Messebesucher ein hochkarätiges international aufgestelltes Fachprogramm. Zur denkmal 2018 präsentierten 447 Aussteller aus 19 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen. Im Fachprogramm warteten rund 200 Veranstaltungen auf das interessierte Publikum. Zur 13. Auflage der Messe kamen 14.200 Besucher (gemeinsam mit der MUTEC). Parallel zur denkmal finden die internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik MUTEC sowie die Fachmesse Lehmbau statt.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Herr Felix Wisotzki
    Telefon: +49 (0)3 41 / 678 65 34
    Fax: +49 (0)3 41 / 678 16 65 34
    E-Mail: f.wisotzki@leipziger-messe.de


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