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    Nachricht vom 10.09.14 | euregia

    Nachhaltiges Europa, aktive Bürgergesellschaft und Mobilität stehen im Fokus der euregia 2014

    Das digitale Zeitalter bietet allen Bürgern schon längst die Möglichkeit, interaktiv an der Gesellschaft mitzuwirken. Nun bekommen sie die Chance, sich auch an Kommunal- und Regionalplanungen politisch zu beteiligen. Die euregia 2014, die vom 27. bis 29. Oktober zum neunten Mal in Leipzig stattfindet, nimmt sich deshalb dieser neuen und zumeist wenig bekannten Möglichkeiten der E-Partizipation an. „Partizipation und Kommunikation – aktive Bürgerbeteiligung 2.0“ lautet beispielsweise eine Fachkonferenz am 28. Oktober im Congress Center Leipzig. Auch weitere Veranstaltungen im Rahmen der Euregia 2014 sowie der parallel stattfinden Kongressmesse new mobility 2014 fokussieren unter der Überschrift „Aktive Bürgergesellschaft: Mitreden, Mitmachen, Mittragen“ das wachsende zivilgesellschaftliche Engagement.

    Im einführenden Vortrag zur Konferenz „Partizipation und Kommunikation – aktive Bürgerbeteiligung 2.0“ analysiert der Raumplaner Prof. Dr. Siegmar Brandt, Dekan an der Hochschule Anhalt, wichtige Anforderungen, die aus der Praxis für die E-Partizipation erwachsen. Damit diese nachhaltig funktioniert, muss sie maßgeblich auf zweikanaliger Kommunikation basieren: Politik und Verwaltung verteilen also nicht nur Informationen und erfragen Meinungen und Ansichten, sondern auch die Bürger selbst wenden sich mit ihren Anliegen direkt an die Regierenden. Auf diese Weise können sehr viele Akteure in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

    Bürgerbeteiligung – Akzeptanz, Transparenz, Partizipation

    Über konkrete Erfahrungen bei der Online-Beteiligung in der Landes- und Regionalplanung in mehreren Bundesländern informiert in diesem Kontext Andreas Richter von der Firma GFI in Leipzig. Der Informationstechnologe hat ein nutzerfreundliches Kommunikationsverfahren entwickelt, das es interessierten Bürger „fast nach Belieben ermöglicht“, wie er betont, in den visualisierten Planungsunterlagen, Textteilen und Karten zu navigieren. Verfahrensdokumente werden als PDF-Dateien angezeigt und lassen sich herunterladen, Fachthemen der Karten können auch im Einzelnen herausgefiltert werden. Eine Suchmaschine hilft beim Aufspüren von Stichworten.

    In weiteren Vorträgen, die Stoff für die nachfolgende Diskussion liefern sollen, stellt beispielsweise Matthias Pietsch vom Prof. Hellriegel Institut in Bernburg „Standards der Raum- und Bauleitplanung als Baustein für eGovernment 2.0“ vor. Siegfried Wiese, Inhaber der auf Geodaten spezialisierten Firma OpenGeoPort in Halberstadt, macht dagegen die Messebesucher näher mit dem „Bürgerportal als Interaktionsmedium zwischen Bürger und Verwaltung“ bekannt.

    Bereits am Eröffnungstag der euregia 2014, dem 27. Oktober, wendet sich ein Symposium unter dem Titel „Beteiligung in Zeiten des Wutbürgers“ dem Thema Partizipation zu. Die Elemente einer kommunalen Beteiligungspraxis beleuchtet hier Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) in Berlin. Der renommierte Stadtforscher informiert zusätzlich über die gegenwärtig entstehende „Nationale Plattform Zukunftsstadt“. Der Leipziger Akzeptanz-Forscher und Unternehmensberater Uwe Hitschfeld reflektiert anschließend den aktuellen Stand der Debatte um Akzeptanz, Transparenz und Partizipation sowie deren strategische Konsequenzen für Politik, Unternehmen und öffentliche Verwaltungen. Hitschfeld veröffentlicht regelmäßig sehr aktuelle demoskopische Umfrageergebnisse zum Themenkomplex Ziviles Engagement, Bürgernähe und Politikverdrossenheit.

    Wissens- und Kontaktbörsen ermöglichen dialogorientiertere Kommunikation

    Neu auf der euregia sind in diesem Jahr tägliche Wissens- und Kontaktbörsen. Mit diesem Format, das vor allem auf die Innovationsförderung in den Regionen zugeschnitten ist, kommen die Veranstalter dem Wunsch vieler Aussteller und Besucher nach mehr dialogorientierter Kommunikation nach. Zugleich eröffnet die Leipziger Kongressmesse damit dem gezielteren Zugriff auf bereits vorhandenes Wissen mehr Raum. Dieser Wissensmarkt, auf dem in deutscher und englischer Sprache kommuniziert werden kann, ist klar thematisch strukturiert. An jedem Tag bieten in einem der großen Veranstaltungsräume Wissenschaftler und Praktiker Offerten zu jeweils sechs Themen an, die parallel abgerufen werden können. Diese Angebote stellen Forschungsergebnisse aus Interreg-Projekten oder Best-Practice-Lösungen dar, sie wollen aber auch Akteuren aus Kooperationsprojekten helfen, geeignete Partner zu finden.

    Mobilität der Zukunft?! – Visionen, Konzepte, Lösungen

    Erneut breit diskutiert wird bei dem Leipziger Messedoppel die Frage, wie zukunftsträchtig deutsche und europäische Kommunen aufgestellt sind. „Stadt der Zukunft! Mobilität der Zukunft?!“ lautet etwa bewusst zugespitzt das Leitmotto eines Symposiums, das das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrsforum am 28. Oktober veranstaltet. Hierbei werden momentane Mobilitätskonzepte für den urbanen Raum kritisch hinterfragt. Darüber hinaus stehen an allen drei Messetagen unter der Überschrift „Verkehrsinfrastruktur 2.0“ spannende Szenarien im Fokus: In welche Richtung entwickeln sich künftige informationstechnisch vernetzte Infrastrukturen? Und wie dürfen diese durch Information, Einflussnahme und Steuerung auf das Verkehrsgeschehen einwirken? Das konträr bewertete Thema autonomes Fahren spielt hierbei ebenfalls eine Rolle.

    Auch das Politisches Forum unter dem Titel „Mobilität: Visionen, Konzepte und Lösungen für Stadt und Land“ widmet sich bereits am Nachmittag des 27. Oktober diesem drängenden Komplex. Es schlägt zugleich einen Bogen zur new mobility 2014. Neben hochrangigen Abgeordneten der EU-Kommission und deutschen Bundesregierung werden der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Prof. Beckmann, Präsident der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, und Dr. Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn erwartet. Im Anschluss daran steht ein Get-together aller Beteiligten auf dem Programm.

    Über die euregia

    Die euregia ist die einzige netzwerkübergreifende Plattform für die Themen der Kommunal- und Regionalentwicklung und versammelt alle zwei Jahre Entscheider aus europäischen Institutionen, Bundes- und Landesbehörden, Regionen sowie Städten und Gemeinden im Congress Center Leipzig (CCL). Erwartet werden zudem Vertreter der Industrie sowie von Finanzierungs-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Initiativen und Vereine sowie diverse Fachverbände, die sich über Kommunal- und Regionalentwicklung in Europa austauschen.

    Die Leipziger Messe verfolgt mit der euregia die Ziele, voneinander zu lernen, gute Beispiele aufzuzeigen und europaweites Wissen transparent zu machen. 2014 findet die euregia bereits zum neunten Mal statt. Zur euregia 2012 kamen einschließlich der parallel veranstalteten new mobility mehr als 2.200 Besucher aus 25 Ländern.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Berit Melle
    Telefon: +49 341 678 6524
    Fax: +49 341 678 166524
    E-Mail: b.melle@leipziger-messe.de


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