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    Nachricht vom 06.04.16 | new mobility

    new mobility 2016: Austausch über automatisiertes Fahren

    Thema selbstfahrende Autos ein Schwerpunkt des new mobility Kongresses

    Experten im Bereich automatisiertes Fahren erläutern während der new mobi-lity 2016 – Kongress und Ausstellung zur zukünftigen, verkehrsträgerübergreifenden Mobilität in vernetzten Infrastrukturen von Städten und Regionen – am 12. und 13. April auf dem Leipziger Messegelände, was im Hinblick auf selbstfahrende Autos bereits möglich ist und welche Innovationen in Zukunft erwartet werden. Zu den Referenten gehört Martin Dulig, Sachsens stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

    Automatisiert fährt der umgebaute VW Golf über die Autobahn. Um die Spur zu hal-ten, orientiert sich das Auto an den Straßenmarkierungen. Wird ein vorausfahrendes Fahrzeug langsamer, bremst der VW Golf. Auch Überholvorgänge können automa-tisiert durchgeführt werden. Mithilfe einer Kamera und eines Sensors kontrolliert das System vorher, dass die Mittellinie der Fahrbahn nicht durchgezogen ist.

    Zehntausende Kilometer ist der Testwagen von IAV Automotive Engineering bis jetzt automatisiert und ohne technische Probleme gefahren, sagt Udo Wehner. Der Bereichsleiter Integrale Fahrzeugfunktionen im Entwicklungszentrum von IAV be-schäftigt sich seit zwei Jahrzehnten mit dem Thema autonomes Fahren. Auf dem new mobility Kongress spricht der renommierte Experte am 13. April im Kongress-block mit dem Titel „Realität der Fahrzeugautomatisierung 2016 – aktueller Stand der Technik“ über seine Erkenntnisse.

    Auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto

    Laut Udo Wehner steht „der Entwicklung zum hochautomatisierten Fahren technisch kaum mehr etwas im Weg“. Hürden sieht er eher in anderen Bereichen: „Die Gesell-schaft muss sich fragen, wie sie mit den neuen technischen Möglichkeiten umgehen will. Und die Politik muss die rechtlichen Rahmenbedingungen für die neuen Syste-me setzen.“

    In seinem Vortrag stellt Udo Wehner ebenfalls aktuelle Entwicklungen aus dem Be-reich des automatischen Informationsaustausches zwischen Fahrzeugen, der soge-nannten V2X-Kommunikation, genauer vor.

    Automatisiertes Fahren: Wachstumsmaschine oder Herausforderung?

    Im Rahmen einer Podiumsdiskussion, die der Abschluss des new mobility Kongres-ses ist, wird über das Branchenthema „Vernetzung und Automatisierung – Wachs-tumsmaschine oder ,Herausforderung' für die Automobilindustrie?“ diskutiert. Zu den Teilnehmern gehört Martin Dulig, Sachsens stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

    Außerdem konnte Dr. Helmut Becker, Autoexperte und Leiter des Instituts für Wirt-schaftsanalyse und Kommunikation (IWK), gewonnen werden. Kernfragen aus Sicht eines Ökonomens zum Diskussionsthema sind unter anderem: Will der Autofahrer bei voller Eigenverantwortung autonomes Fahren? War Lenken wirklich gestern, ist Nicht-Lenken die Zukunft? Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Martin Sei-wert, Automobilredakteur der Zeitschrift WirtschaftsWoche.

    Über die new mobility

    Unter dem Motto „Mobilität neu denken“ befasst sich die Fachmesse und Kongress new mobility mit Konzepten, Produkten und Dienstleistungen zur zukünftigen Mobilität in vernetz-ten Infrastrukturen von Städten und Regionen sowie den daraus resultierenden Chancen für die beteiligten Akteure. Ausgangslage der new mobility sind die gewachsenen Anforderun-gen an die Mobilität der Bevölkerung. Bedingt durch den demografischen Wandel, die Urba-nisierung und den Klimawandel sind zunehmend neue Mobilitätskonzepte gefragt, die ge-eignete und vernetzte Infrastrukturen schaffen. Die Veranstaltung richtet sich an Verkehrsun-ternehmen, Energieversorger, die Automobilindustrie, Kommunalvertreter, Regionalplaner sowie Finanz- und Versicherungsdienstleister. Aber auch an bisher branchenfremde Akteure, die mögliche Geschäftsfelder ermitteln wollen. Die new mobility findet vom 12. bis 13. April 2016 statt.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Herr Christian Heinz
    Telefon: +49 341 678 65 14
    Fax: +49 341 678 16 65 14
    E-Mail: c.heinz@leipziger-messe.de


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