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    Nachricht vom 10.02.16 | OTWorld

    OTWorld 2016: Mehr fachlicher Austausch, mehr Praxis, mehr Wissen

    Neue und diskursive Kongressformate laden zum interdisziplinären Dialog

    Intensive Diskussion erwünscht! Mit innovativen Formaten wie dem „Offenen Forum“ für Messe- und Kongressbesucher und den „Werkstattgesprächen“ schlägt die OTWorld 2016 vom 3. bis 6. Mai erneut Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis. Dabei reicht das Spektrum von Exoskeletten über Feintuning des Gangbilds durch Orthesen bis zu neuartigem Design in der Beinprothetik sowie Möglichkeiten des 3D-Drucks. Unterschiedlichen Positionen zu verschiedenen Themen bieten „Pro und Contra“-Sessions Raum. Behandlungsoptionen aus dem Versorgungsalltag stellen die „Wie wird versorgt?“-Demonstrationen in den Mittelpunkt. Wiederholt sind Spezialistenkurse mit handwerklichem Fokus Teil des Programms im Weltkongress – und in diesem Jahr noch internationaler ausgerichtet. Zudem thematisieren Vortragsblöcke mit freien Einreichungen zahlreiche Fallbeispiele. Ausstellerworkshops sowie das Zukunftsforum Fachhandel ergänzen auf der Weltleitmesse den Wissenstransfer.

    „Mit dem Offenen Forum, den neuen Werkstattgesprächen sowie den morgendlichen Kursen für Techniker werden Weltkongress und Weltleitmesse noch intensiver verzahnt. Zudem haben wir im Programmkomitee beschlossen, die freien Einreichungen um spezielle Fallbeispiele zu ergänzen und Fallanalysen aus dem orthopädie-technischen Versorgungsalltag in den Kongress aufzunehmen“, betont Kongresspräsident Professor Dr. Frank Braatz, Private Hochschule Göttingen/UMG Universitätsmedizin Göttingen. „Diese Formate schaffen noch mehr Praxisbezug zum orthopädie- und orthopädieschuhtechnischen Handwerk und sind gute Beispiele für die Notwendigkeit der interdisziplinären im Versorgung im Alltag.“

    Offenes Forum vereint Wissenschaft und Praxis

    Ein Novum der OTWorld 2016 ist das Offene Forum: Es präsentiert allen Besuchern der Weltleitmesse wegweisende Highlights aus dem wissenschaftlichen Programm des Weltkongresses und klopft sie auf ihre Praxistauglichkeit ab. „Dadurch integrieren wir neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und deren fachpraktische Anwendungen direkt in das Messegeschehen“, erläutert Braatz. „Somit wird ein Besuch der Weltleitmesse in diesem Jahr noch interessanter und spannender.“

    Im Offenen Forum finden verschiedenste Formate Platz – von Erfahrungsberichten über Symposien bis zu Podiumsdiskussionen. „Ein ganz heißes Thema ist die kosmetische Gestaltung von Prothesen“, so der Kongresspräsident weiter. Da habe es in den letzten zwei bis vier Jahren einen enormen Wandel gegeben: „Neue Technologien wie 3D-Druck haben Einzug gehalten. Gerade jüngere Patienten wünschen häufig auffällige optische Verkleidungen und Design-Protektoren.“ Das Symposium „Innovative Designvarianten in der Beinprothetik“ beleuchte diese Entwicklungen (5. Mai, 16.45 Uhr). Außerdem berichten zum Beispiel paralympische Spitzensportler über ihren Trainingsaufwand (3. Mai, 15.00 Uhr) und die „Praxis der sportmedizinischen Betreuung im Behindertensport“ wird vorgestellt (4. Mai, 16.45 Uhr). „Exoskelette, was geht derzeit?“ zeigt die bisherigen Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie auf (4. Mai, 11.00 Uhr).

    Die Podiumsdiskussionen „Hilfsmittelversorgung im Spannungsfeld zwischen Kostendruck, Innovation und Patientenbedürfnissen. Welche Versorgungsstrukturen sind zukunftsfähig?“ (4. Mai, 15.00 Uhr) sowie „Gelungene Kinderversorgung – gelungene Kommunikation“ (5. Mai, 11.00 Uhr) rücken aktuelle Branchendebatten wie die konstruktive Kommunikation mit Kostenträgern ins Zentrum. Zu den vielfältigen Themen gehören ebenso die „Ausbildungsvielfalt in der Technischen Orthopädie“ (5. Mai, 15.00 Uhr) sowie „Applied Research with lower limb amputees“ mit Kenton Kaufman, PhD, PE, vom Department of Orthopedic Surgery der Mayo Clinic (6. Mai, 11.00 Uhr).

    Ganz praktisch: Werkstattgespräche und Morgen-Kurse

    Neu in diesem Jahr sind ebenfalls die einmal täglich stattfindenden „Werkstattgespräche“, an denen auch die Messebesucher mit Zusatzticket teilnehmen können. „Dabei handelt es sich um versorgungsrelevante Kurse zur Verbesserung von Hilfsmitteln in der täglichen Praxis“, beschreibt Michael Schäfer, Geschäftsführer der POHLIG GmbH und als Vorstand des Bundesinnungsverbands für Orthopädie-Technik Mitglied im Programm- und Kurs-Komitee der OTWorld 2016. „Aus Großbritannien reist zum Beispiel mit Elaine Owen vom Child Development Centre in Bangor eine weltweit renommierte Expertin für Orthetik sowie für Zerebralparese an“, kündigt Schäfer an. Sie spricht über biomechanische Zusammenhänge von Zurichtungen an Orthesen und Schuhen. Unter anderem widmet sie sich dem Orthesentuning, damit die Kinder den richtigen Input beim Gehen bekommen.“

    Unter dem Titel „Orthesen – Feintuning zur Beeinflussung des Gangbildes“ werden anhand von Videos Modifikationen von Unterschenkelorthesen vorgestellt und deren Wirkungen auf das Gangbild demonstriert (5. Mai, 15.00 Uhr).

    Weitere Werkstattgespräche stehen zu „Rollstuhlanpassung“ (3. Mai), „Gangfehler-Analyse (4. Mai, alle 15.00 Uhr) und „Einlagen bei Metatarsalgien und Plantarfaszitis“ (6. Mai, 11.00 Uhr) auf dem Programm.

    „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ heißt es bei den morgendlichen Kursen, die vom 4. bis 6. Mai zwischen 8.45 und 9.45 Uhr stattfinden. „Diese Spezialistenkurse liegen bei internationalen Veranstaltungen im Trend. Sie arbeiten ein Thema von allen Seiten auf, steigen tief in die Materie ein und finden erfahrungsgemäß großen Zuspruch“, unterstreicht Schäfer. Die Bandbreite reicht von Behandlungspfaden in der Armprothetik sowie bei der Prothetik der unteren Extremität bis zum diabetischen Fußsyndrom als weltweiter Herausforderung. „Die Zahl der internationalen Referenten bei den Praxiskursen hat sich erhöht – so können wir beispielsweise zum Thema ‚Herausforderungen in der Partialhandprothetik’ gleich drei Kollegen aus dem Ausland begrüßen.“

    Sieben Kurse finden jeweils parallel statt und erstmals werden je drei davon in die englische Sprache übersetzt. „Wir erwarten deshalb noch mehr internationale Teilnehmer als bisher“, so Schäfer. Die Kurse stehen Messebesuchern offen, lediglich ein Zusatzticket ist erforderlich.

    Falldiskussionen bei „Pro und Contra“ und „Wie wird versorgt?“

    Auch 2016 hat der Weltkongress der OTWorld mit den „Pro und Contra“-Sessions sowie dem Veranstaltungstyp „Wie wird versorgt“ besonders diskursive Formate zu bieten. Zum Teil finden diese im Offenen Forum statt und sind dann für alle Messebesucher zugänglich.

    Bei „Pro und Contra“ liefern sich die Referenten regelrechte Wortgefechte um Vor- und Nachteile gängiger Behandlungsstrategien, die in der Fachwelt kontrovers betrachtet werden. In diesem Jahr diskutieren die Experten über „Kompression bei pAVK, ja oder nein?“ (4. Mai, 12.15 Uhr, Offenes Forum) sowie „Fuß-Amputation: Fuß-Stumpf vs. Unterschenkel-Stumpf“ (5. Mai, 16.15 Uhr).

    Besonderen Fällen aus dem Versorgungsalltag wendet sich das Format „Wie wird versorgt?“ zu: „Techniker und Mediziner zeigen Schritt für Schritt, wie sie in komplexen Versorgungssituationen zu erfolgreichen Lösungen gekommen sind und vermitteln damit wichtiges Praxiswissen“, sagt Braatz. Die Themen sind: „TMR“ (4. Mai, 12.15 Uhr), „Elektrorollstuhlversorgung mit Sonder- und Umfeldsteuerung bei Kongenitaler Muskeldystrophie“ (4. Mai, 16.15 Uhr), „Kinderversorgung“ (5. Mai, 12.15 Uhr, Offenes Forum) sowie „Mikroprozessorgesteuerte Prothesen und Orthesen“ (6. Mai, 12.15 Uhr, Offenes Forum).

    Freie Einreichungen beleuchten Fallbeispiele

    Praxiswissen steht ebenso bei den zahlreichen freien Einreichungen von Orthetik, Prothetik, Orthopädie- und Orthopädieschuhtechnik bis Rehabilitation und Reha-Technik hoch im Kurs. Nationale und internationale Fachleute lassen in mehreren, über alle Kongresstage verteilten Vortragsblöcken an ihren Erkenntnissen teilhaben.

    Die freien Einreichungen bieten viel Platz für praxisbezogene Fallbeispiele und Fallstudien aus dem Versorgungsalltag. Erstmalig wurden für den Kongress individuelle Fallstudien und Fallbeispiele als freie Einreichungen für das Review zugelassen. Damit räumt das Programmkomitee individuellen Versorgungen mit wenigen Fallzahlen, aber sehr spannenden Erkenntnissen und Ideen deutlichen Raum ein. Im Kongressprogramm können diese als „Vortrag Fallstudie/-beispiel“ gekennzeichneten Beiträge von Kongressbesuchern aufgerufen werden.

    Aktuelle Forschungsergebnisse verdeutlichen die Poster Sessions (4./5. Mai, jeweils 12.15 Uhr) zu Prothetik, Orthetik, Reha-Technik, Fuß und Schuh, Rehabilitation sowie zu freien Themen. Neu ist in diesem Jahr die ePoster-Ausstellung: Dabei werden die Poster auf Bildschirmen präsentiert.

    Kooperationen unterstützen fachübergreifenden Diskurs

    Zahlreiche Fachgesellschaften und Verbände unterstützen den Veranstalter bei der Organisation von Symposien und Kursen im Kongressprogramm. Zudem finden wieder etliche Satelliten-Symposien statt, unter anderem zu Sportmedizin, Versorgungskonzepten bei Querschnittlähmung, interdisziplinärem und leitliniengerechtem Arthrosemanagement, Schmerztherapie, Diabetischer und Rheumatischer Fuß, Kinderversorgungen.

    Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU). Zu den Kooperationspartnern gehören weiterhin die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS), The College of Podiatry – The Society of Chiropodists and Podiatrists, die Nederlandse vereniging van Podotherapeuten, der Deutsche Verband für Podologie e.V. (ZFD), die Vereinigung für Kinderorthopädie e.V., die Interdisziplinäre Gesellschaft für orthopädische/unfallchirurgische und allgemeine Schmerztherapie e.V. (IGOST), die Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie e.V., die Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation e.V. (DGPMR), die Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie e.V. (DMGP), die Deutsche Gesellschaft für Arthrosemanagement e.V. (DGFAM), die Vereinigung Kinderorthopädie (VTO) sowie ISPO Deutschland e.V.

    Weltleitmesse: Zukunftsforum und Ausstellerworkshops

    Die Weltleitmesse gibt dem Branchendiskurs mit dem „Zukunftsforum Fachhandel“ ein hochqualitatives Podium – begleitend zur Sonderschau „Gesundheitshaus der Zukunft“. Das Vortragsprogramm umfasst Referate zu Markenbildung, Verkauf, Marketing-Trends und Kundenorientierung im Sanitätsfachhandel bis zu Social Media, Personalgewinnung, modernem Ladenbau und Warenpräsentation.

    Produktinnovationen der Hersteller und deren Anwendung werden in den rund 60 Ausstellerworkshops im Rahmen der Weltleitmesse vorgestellt. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

    Über die OTWorld

    Der Weltkongress und die Internationale Fachmesse OTWorld wenden sich mit einem einzigartigen Angebot an Orthopädie-Techniker, Orthopädieschuhmacher, Reha-Techniker, Therapeuten und Ärzte, Ingenieure, den medizinischen Fachhandel und Mitarbeiter der Kostenträger. 2014 zog die OTWorld 20.400 Besucher aus über 80 Ländern sowie 548 Aussteller aus 37 Nationen an. Ideeller Träger der OTWorld ist der Bundesinnungsverband für Orthopädie.Technik. Inhaber der Marke OTWorld und Veranstalter des Kongresses ist die Confairmed GmbH. Die Fachmesse verantwortet die Leipziger Messe GmbH.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR/ Pressesprecherin
    Frau Karoline Nöllgen
    Telefon: +49 341 678 6524
    Fax: +49 341 678 166524
    E-Mail: k.noellgen@leipziger-messe.de

    Pressesprecherin BIV, Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik
    Frau Kirsten Abel
    Telefon: +49 231 557050-27
    E-Mail: abel@biv-ot.org


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