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    Nachricht vom 07.11.16 | therapie Leipzig

    Praxisorientiertes Update für Ärzte

    therapie Leipzig erweitert zertifiziertes medizinisches Fortbildungsprogramm

    Sportmedizin, Neurologie, Rehamedizin: Mit einem hochkarätigen Fortbildungsangebot für Ärzte geht der Kongress der therapie Leipzig vom 16. bis 18. März 2017 an den Start. Erstmals finden die Ostdeutschen Sportmedizintage mit zertifiziertem Programm der Verwaltungs-BG für Mannschaftsärzte (D-/M-Arzt) statt, unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP). Im Fokus steht der interdisziplinäre und -professionelle Austausch. Praxisorientierte fachliche Updates bieten auch der Fortbildungskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und klinische Neurorehabilitation (DGNKN) sowie das 18. Mitteldeutsche Symposium des Mitteldeutschen Landesverbands des Berufsverbands der Rehabilitationsärzte Deutschlands (BVPRM).

    „Ärzte finden auf der therapie Leipzig ein kompaktes Fortbildungsangebot und ein Update aktueller Therapieoptionen von Sportmedizin bis Rehabilitation“, unterstreicht Dr. Axel Klein, Vorsitzender des Sächsischen Sportärztebundes. „Als Teil des therapeutischen Teams sollten sich Ärzte informieren, welche Behandlungsmöglichkeiten andere Leistungserbringer im Gesundheitssystem anbieten. Die Live-Vorführungen neuer Verfahren, moderner Hilfsmittel und Medizintechnik auf der therapie Leipzig sind dafür eine optimale Gelegenheit“, betont der Dresdner Orthopäde und Sportmediziner.

    Ostdeutsche Sportmedizintage: Blick über den Tellerrand

    Drei Tage ganz im Zeichen moderner Sportmedizin: Von Reha-Management bis Naturheilkunde – mit einem breiten Themenspektrum feiern die Ostdeutschen Sportmedizintage im Rahmen der therapie Leipzig Premiere. Ausrichter sind die DGSP-Landesverbände Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen sowie Sachsen-Anhalt.

    „Wir legen den Schwerpunkt auf ein sehr praxisorientiertes Programm mit konkreten Anregungen und Empfehlungen für Sportärzte oder an Sportmedizin interessierte Kollegen“, kündigt Mitorganisator Dr. Klein an. „Ebenso richten wir uns an Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler, Trainer sowie Sportler. Für Mediziner eine Möglichkeit, ihr interdisziplinäres Netzwerk auszubauen.“ Denn ohne fach- und sektorübergreifende Kooperationen seien die hohen Ansprüche der Sportlerklientel nicht erfüllbar: „Für adäquate, zügige Diagnosen arbeiten wir zum Beispiel mit Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten, Internisten, Neurologen, Haut- oder Augenärzten zusammen. Zudem brauchen Sportärzte die Unterstützung durch Physiotherapeuten. Beim Blick über den Tellerrand sind wir deshalb Vorreiter.“

    Zertifiziert: M-Arzt für Betreuung im Mannschaftssport

    Im Mittelpunkt des ersten Tages der Ostdeutschen Sportmedizintage steht die medizinische Betreuung von Profisportlern. „Durch den Einsatz stringenter Therapieschemen sowie Entwicklung modernster Methoden liefert dieser Bereich darüber hinausgehende Impulse für die Behandlung des Freizeitsportlers“, so Dr. Klein. Zu den Inhalten gehören die Therapie sportartspezifischer Verletzungen im Leistungssport, die Analyse von Unfallmechanismen, Prävention und Verletzungsmonitoring, strukturierte Reha-Programme unter anderem nach Schädel-Hirn-Traumen, Kreuzband-OP oder Knieverletzungen.

    „Außerdem berichten wir über die Erfahrungen mit dem von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft neu eingeführten M-Arzt-Verfahren“, sagt Dr. Klein. M-Ärzte dürfen Unfälle im Profisport – also die Arbeitsunfälle der Sportler – behandeln. „Die Verwaltungs-BG hat ferner Testreihen angestoßen um zu untersuchen, welche Präventionsmaßnahmen Verletzungen im Training tatsächlich mindern. Hier steuere ich als Teamarzt der Footballmannschaft Dresden Monarchs erste Erfahrungen bei.“

    Große Bandbreite: Von Naturheilkunde bis Muskelrevolution

    Akupunktur, Neuraltherapie, Akutaping – naturheilkundliche Verfahren in der Sportmedizin rücken am zweiten Tag in den Fokus. „Aufgrund der Dopingdiskussionen sind Sportler alternativen Methoden sehr zugewandt und die Vorträge liefern einen guten Einstieg“, erläutert Dr. Klein. Des Weiteren stehen orthopädisch-unfallchirurgische Aspekte auf dem Programm, darunter nach Verletzungen bei Trend- und Risikosportarten, Knie- und Schulterläsionen.

    Dem Nachwuchs- und Freizeitsport widmet sich der letzte Tag der Ostdeutschen Sportmedizintage. Auf der Agenda stehen unter anderem die Auswirkungen von Knochenreifestörungen, Sport bei neurologisch-psychiatrischen Erkrankungen wie ADHS oder bei Adipositas, Kriterien für die Schulsportbefreiung sowie Muskelstoffwechsel und -aufbau mit Dr. Marco Toigo aus Zürich, Autor des Buches „MuskelRevolution“. Zum Abschluss werden Kenntnisse für die Akutbehandlung von Herz-Kreislaufproblemen und Notfallversorgung praktisch aufgefrischt. „Wer unter Beobachtung am Spielfeldrand schnell reagieren muss, sollte Akutbehandlungen und Reanimation sicher beherrschen sowie beispielsweise bei Medikamenten auf dem neuesten Stand sein“, erklärt Dr. Klein.

    Neurologie: Neue Therapien, neue Chancen

    Von neuen Entwicklungen bei der Behandlung von Multipler Sklerose und Parkinson bis zur Hygiene in der neurologischen Rehabilitation sowie Besonderheiten beim Umgang mit Patienten mit Migrationshintergrund: Erneut hält der Fortbildungskongress der DGNKN an allen drei Veranstaltungstagen der therapie Leipzig ein breitgefächertes zertifiziertes Programm für Ärzte bereit. Zur Zielgruppe gehören weiterhin Neuropsychologen, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden sowie Sporttherapeuten.

    Ein Vortragsblock zu Logopädie und Akutmedizin befasst sich zum Beispiel mit der logopädischen Versorgung postoperativer HNO-Patienten sowie Logopädie in der Palliativmedizin. Über Neues zur Immuntherapie informiert ein Update in Sachen Multiple Sklerose, neue physiotherapeutische Interventionen und Assessments stellt das Update Parkinson-Therapie unter anderem vor. Weitere Vortragsblöcke liefern Informationen zur Behandlung des Schädel-Hirn-Traumas, zu hygienerelevanten Themen in der neurologischen Rehabilitation und multiresistenten Erregern sowie innovativen therapeutischen Hilfsmitteln. Außerdem gibt es einen Überblick des Standes der Dinge bei der motorischen Rehabilitation.

    Fortbildung für Reha-Ärzte: „PRM trifft Rheumatologie“

    Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM) trifft Rheumatologie – so heißt es auf dem 18. Mitteldeutschen Symposium des Mitteldeutschen Landesverbands des BVPRM. Reha-Ärzte erhalten auf dieser Tagung am 18. März im Rahmen der therapie Leipzig eine spezialisierte Fortbildung. So bekommen Nichtrheumatologen ein Update Rheumatologie, es gibt Informationen zu operativen Interventionen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sowie zu physikalischer Medizin bei rheumatischen Krankheiten und ihre Darstellung im Heilmittelkatalog. Ebenso im Programm: integrative Naturheilkunde, Sport und Rheuma sowie Hilfsmittel.

    Über die therapie Leipzig
    Die therapie Leipzig bietet als einzige Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention in Deutschland einen kompletten Marktüberblick. 2015 zeigten 315 Aussteller den 15.300 Messebesuchern ihre Innovationen und aktuelle Branchentrends. Den Kongress mit mehr als 200 Symposien, Seminaren und Workshops nutzten rund 2.850 Physio- und Ergotherapeuten, Masseure, Ärzte, Sportwissenschaftler und Sporttherapeuten sowie Führungskräfte von ambulanten Rehazentren, Akut- und Reha-Kliniken zur Fort- und Weiterbildung. 18 Verbände und wissenschaftliche Gesellschaften unterstützten die therapie Leipzig 2015 und wirkten an der Konzeption und Umsetzung des Fortbildungsprogrammes mit.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR/ Pressesprecherin
    Frau Karoline Nöllgen
    Telefon: +49 341 678 6524
    Fax: +49 341 678 166524
    E-Mail: k.noellgen@leipziger-messe.de


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