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    Nachricht vom 20.12.16 | therapie Leipzig

    therapie Leipzig setzt bundespolitisch Zeichen

    Gesundheitspolitik und Managementthemen im Fokus

    Welchen Herausforderungen müssen sich Manager ambulanter und stationärer Therapie- und Rehabilitationseinrichtungen in Zukunft stellen? Welche Trends gibt es beim Praxismanagement? Berufspolitischen Fragen, Personal- und Unternehmensführung sowie neuen Marktpotenzialen widmet sich die therapie Leipzig vom 16. bis 18. März 2017. Im Auftaktsymposium des Bundesverbands ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren (BamR), des Bundesverbands Geriatrie (BV Geriatrie) sowie der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) diskutieren Vertreter aus Politik und Fachgesellschaften, was bis 2021 in der Reha politisch passieren muss.

    „Unsere Branche muss in Zukunft eine weit höhere Flexibilität ihrer Leistungsangebote sicherstellen und viel stärker vernetzt arbeiten“, betont DEGEMED-Vorstandsvorsitzende Dr. Constanze Schaal. „Auf der therapie Leipzig loten wir die neuen Chancen und Anforderungen an das Management stationärer und ambulanter Einrichtungen aus.“

    Zum Auftakt am 16. März stellt das gemeinsame Symposium von BamR, BV Geriatrie und DEGEMED unter dem Titel „Was muss in der Reha 2017-2021 politisch passieren?“ wesentliche gesundheitspolitische Weichenstellungen der kommenden Jahre in den Mittelpunkt.

    Impulse setzen neben den Vertretern der Verbände ebenso Maria Michalk, MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sowie Hilde Mattheis, MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.

    Gesundheitspolitischer Auftakt: Mehr Gewicht für Prävention und Reha

    „Das neue Flexirentengesetz sowie vor allem die darin festgeschriebene stärkere Gewichtung für Prävention und Rehabilitation sind zentrales Thema unserer Auftaktveranstaltung“, kündigt Dr. Schaal an. 2017 tritt dieses „Gesetz zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“ in Kraft. „Seine Bedeutung für unsere Branche ist enorm und es gilt, die sich daraus ergebenden neuen Tätigkeitsfelder gemeinsam zu diskutieren und ihre Potenziale zu nutzen“, so Dr. Schaal. „Das Symposium auf der therapie Leipzig bietet uns die Möglichkeit zum intensiven Austausch, denn hier trifft sich die relevante Zielgruppe.“

    Schwerpunkt sei eine „abholende Präventionsstrategie“, die auf die Berufstätigen zugehe und aktiv Angebote unterbreite – wie berufsbezogene Check-ups ab 45 Jahren: „Gefragt ist eine lebensbegleitende Unterstützung, die Arbeitsfähigkeit erhält. Wir Leistungserbringer können mit sozialmedizinischer Kompetenz bis Mitte 2017 mitgestalten, wie Inhalte und Finanzierung umgesetzt werden“, unterstreicht die DEGEMED-Chefin. „Die vielfältigen individuellen Bedürfnisse der Patienten erfordern neue Angebotsformen, die ambulant und stationär optimal verzahnen, Selbsthilfegruppen einbeziehen sowie zeitlich flexibel sind. Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten, Logopäden, Rehamanager, Mediziner und auch Betriebsärzte müssen dafür an einem Strang ziehen, als Partner im Netzwerk kooperieren.“

    BGM aus nationalem und internationalem Blickwinkel

    Die gesundheitsförderliche Organisation von Arbeitsstrukturen und -prozessen erlangt in Unternehmen genauso wie in der therapeutischen Praxis einen immer höheren Stellenwert. Auf diesen Trend reagiert die therapie Leipzig mit einem Schwerpunkt zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), der sowohl Grundlagen als auch Best-Practice-Beispiele vermittelt.

    Das Fachsymposium „Betriebliches Gesundheitsmanagement aus internationaler und nationaler Perspektive: Welche Chancen bietet der Markt der Zukunft?“ des Deutschen Verbands für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) informiert am 17. März aus multidisziplinärer Perspektive über erfolgreiche Kernelemente im BGM und deren Wirksamkeit. Sichtweisen des Unternehmens, der Mitarbeiter und des Dienstleisters werden dabei kritisch beleuchtet. Zudem reflektieren die Vorträge Entwicklungen im Ausland ebenso wie Best-Practice-Beispiele aus nationalen Unternehmen. Des Weiteren werden Qualifikationsmöglichkeiten im Bereich BGM vorgestellt. Ein zweiteiliger Workshop „Fachberater BGM“ des DVGS befasst sich außerdem mit den Themen „Neue Ergonomie“ mit praktischen Tipps sowie „Fit am Arbeitsplatz“ mit alltagstauglichen Übungen.

    „Wege der Physiotherapie in das betriebliche Gesundheitsmanagement“ betrachtet am 16. März das Symposium der VIP-Training GmbH, einem bundesweiten BGM-Dienstleister. Hierbei wird auf Grundlagen, Herausforderungen und Chancen des BGM eingegangen. In einer Roundtable-Diskussion werden Beispiele aus der Praxis sowie deren Umsetzung vorgestellt und Physiotherapeuten erhalten Anregungen für die eigene Arbeit.

    Herausforderungen für das Management in stationären Einrichtungen

    Vom Spagat zwischen Ökonomie und Bedarfsgerechtigkeit bis zu generationengerechtem Führen und Mitarbeitermotivation: An leitende Physiotherapeuten in stationären Einrichtungen richten sich die Themen des Managementforums des Deutschen Verbands für Physiotherapie (ZVK) am 16. März. Auf der Agenda stehen ebenfalls der aktuelle Stand des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) sowie die Krankenhausfinanzierung und die Qualitätssicherung in der Physiotherapie. Eine Podiumsdiskussion rückt „Chancen und Herausforderungen für verbesserte und bedarfsgerechte Leistungen im stationären Bereich“ in den Fokus.

    Den Umbruch des Reha-Marktes stellt das Fachseminar für stationäre Rehaeinrichtungen des Deutschen Vereins für Krankenhaus-Controlling (DVKC) am 16. März ins Zentrum. Erörtert werden „Konzepte als Ansatzpunkte zur wirtschaftlichen Steuerung“. Dabei geht es um Transparenz der Leistungen, Kostencontrolling und Belegungsmanagement sowie Personalgewinnung. Vorgesehen sind Vorträge zu Benchmarking und Therapie-/Kosten-Controlling-Strategie, patientenorientierter und integrierter Rehabilitation am Beispiel eines Reha-Zentrums sowie Investitionsfinanzierung.

    Update ambulante Rehabilitation in Deutschland

    Wie sieht die Deutsche Rentenversicherung Bund die Entwicklung der ambulanten Rehabilitation? Darüber diskutiert am 17. März das 6. Leipziger Symposium „Ambulante Rehabilitation in Deutschland“ des BamR im Rahmen der therapie Leipzig. Die Referenten gehen überdies darauf ein, wie sich Präventionsangebote erfolgreich realisieren lassen und berichten über den Umsetzungsstand des Entlassmanagements in Rehaeinrichtungen sowie über die Auswirkungen der aktuellen Rechtsprechung und der Vorgaben der Kostenträger auf den Fahrdienst in der ganztägigen ambulanten Rehabilitation.

    Praxisoptimierung für niedergelassene Therapeuten

    Mehr Erfolg für die therapeutische Praxis: Von Betriebswirtschaft bis Steuerrecht – in Kongressseminaren und Ausstellerworkshops erhalten niedergelassene Therapeuten auf der therapie Leipzig aktuelle Informationen für die eigene Praxis. So liefert das THERA-BIZ-Symposium „Praxisoptimierung & Zukunftssicherung“ am 17. März Hintergrundwissen unter anderem zu Praxisnachfolge, Praxisüber- oder -abgabe. Auf dem Programm stehen gleichermaßen die aktuelle Rechtsprechung zu sektoraler Heilpraktiker und Antikorruptionsgesetz, betriebliche Gesundheitsförderung, medizinische Fitness als Tätigkeitsfeld, Preisbildung, Praxisoptimierung in der Physiotherapie und Umsatzsteuer für Therapeuten.

    Die „Erste Leipziger Tagung für Rezeptionsfachkräfte“ wird am 18. März von up|plus und Buchner & Partner veranstaltet. Das Spektrum reicht von Kommunikationstipps für die erfolgreiche Argumentation an der Rezeption und das Durchsetzen von Zahlungen am Desk bis zur Terminplanung. Zum Abschluss wird über „Rezeptionsfachkräfte und Chefs – so gelingt eine gutes Miteinander“ debattiert. Zudem wird das Thema Praxismanagement auch in der Fachmesse an allen drei Tagen gesetzt.

    Ausstellerworkshops ergänzen das Angebot. So findet täglich das „Fachforum für Praxisinhaber: 4. Therapeutentag des Schweriner Rechenzentrums für Heilberufe GmbH“ statt – unter anderem mit rechtlichen Grundlagen der erfolgreichen Praxisführung. Am 17. März behandeln Workshops zur Sonderschau „Praxis der Zukunft 2020“ Praxisgestaltung, -marketing und -einführung sowie Kunden- und Mitarbeitergewinnung. Der Verband Physikalische Therapie (VPT) veranstaltet am 18. März den Workshop „Existenzgründung für Therapeuten“.

    Über die therapie Leipzig
    Die therapie Leipzig bietet als einzige Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention in Deutschland einen kompletten Marktüberblick. 2015 zeigten 315 Aussteller den 15.300 Messebesuchern ihre Innovationen und aktuelle Branchentrends. Den Kongress mit mehr als 200 Symposien, Seminaren und Workshops nutzten rund 2.850 Physio- und Ergotherapeuten, Masseure, Ärzte, Sportwissenschaftler und Sporttherapeuten sowie Führungskräfte von ambulanten Rehazentren, Akut- und Reha-Kliniken zur Fort- und Weiterbildung. 18 Verbände und wissenschaftliche Gesellschaften unterstützten die therapie Leipzig 2015 und wirkten an der Konzeption und Umsetzung des Fortbildungsprogrammes mit.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR/ Pressesprecherin
    Frau Karoline Nöllgen
    Telefon: +49 341 678 6524
    Fax: +49 341 678 166524
    E-Mail: k.noellgen@leipziger-messe.de


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