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    Nachricht vom 21.06.16 | RoboCup 2016

    Vom Linienrichter bis zur High-Speed-Datenautobahn

    Spannende Zahlen und Fakten rund um den RoboCup 2016

    Es ist RoboCup in Leipzig! Vom 30. Juni bis 3. Juli treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt, um die Weltmeisterschaft der intelligenten Roboter auszutragen. Fußball spielen, einen Rettungsparcours bewältigen, im Haushalt helfen oder logistische Prozesse lösen: In 17 verschiedenen Ligen zeigen die Besten der Besten, welche Leistungen Robotik heute schon vollbringen kann. Damit dies auch wirklich gelingt, arbeiten Kollegen der Leipziger Messe seit vielen Monaten daran, ideale Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Welche weltmeisterschaftlichen Höchstleistungen dabei bewältigt wurden, zeigt der folgende Faktencheck.

    Einmal um die Welt: Teilnehmer aus 45 Ländern

    Rund 3.500 Teilnehmer aus 45 Ländern begrüßt der RoboCup in den kommenden Tagen. Sie kommen unter anderem aus Argentinien, Indien, Estland oder der Schweiz. Die weiteste Anreise hat übrigens ein Team aus Sydney (Australien): 16.000 Kilometer Luftlinie sind es bis nach Leipzig. Mehr als 800 Visa-Einladungsschreiben hat die Leipziger Messe für den RoboCup ausgestellt. Viele Teilnehmer bleiben nicht nur eine Nacht in Leipzig, sondern sechs, sieben oder auch acht Tage – ungewöhnlich im Vergleich zu sonstigen Messeveranstaltungen. 22 Catering-Stationen auf dem Leipziger Messegelände sorgen dafür, dass alle Teilnehmer gut gestärkt sind. Vor Ort werden internationale Speisen für jeden Geschmack und jede Religion angeboten. Werden sie vorab bestellt, können auch halal oder koschere Speisen gekocht werden.

    250 freiwillige Helfer unterstützen den Wettbewerb

    Dass sich alle wohlfühlen, dafür sorgen zahlreiche Köpfe und helfende Hände. Allein im Haus Leipziger Messe arbeiten rund 60 Mitarbeiter am Projekt RoboCup 2016. Hinzu kommen 248 Volunteers, die auf dem Messegelände, aber auch im Stadtgebiet helfend zur Seite stehen. Die Volunteers stammen dabei keinesfalls nur aus Deutschland, sondern zum Beispiel aus China, Mexiko und Ägypten. 110 von ihnen arbeiten als Technical Volunteers und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe. 33 Weitere sichern als IT-Volunteers die Verbindung zu den Robotern. 85 Volunteers kümmern sich um Aufgaben wie Teilnehmerregistrierung, Begleitung von Besucherführung oder Zugangsberechtigungen. Die vielfältigen Sprachtalente der Volunteers sind dabei besonders gefragt.

    Neben dem Messegelände kommen die freiwilligen Helfer auch an zentralen Plätzen in der Stadt zum Einsatz. Am Hauptbahnhof und am Flughafen begrüßen Volunteers an einem Welcome Desk die Teilnehmer. Weitere Standorte für Fragen aller Art sind der Augustusplatz, Markt, Wilhelm-Leuschner-Platz und der Goerdelerring.

    Wettbewerb nach Maß: millimetergenaue Wettbewerbsarenen

    Wie wird aus Messehallen eine Wettbewerbsarena? Dieser spannenden Frage widmeten sich die Kollegen der FAIRNET. Insgesamt 70 Spielfelder – zwischen sechs und 170 Quadratmetern groß – wurden für den RoboCup konzipiert und umgesetzt. Maßarbeit nach internationalen Standards und Regularien wurde dabei großgeschrieben, denn schon kleinste Abweichungen irritieren die programmierten Roboter.

    Allein für die Fußballwettbewerbe sind 2.200 Quadratmeter Spielfeld vorgesehen, 600 Quadratmeter davon mit Kunstrasen. Die Tore, die auf den Spielfeldern stehen, sind alle Einzelstücke und wurden individuell für den RoboCup gefertigt. Perspektivisch sollen sie von weiteren Wettbewerbsstandorten nachgenutzt werden. Auch die Disziplin Rescue – bei der die Roboter einen Rettungsparcours durchlaufen – stellte die FAIRNET-Mitarbeiter mit Unterstützung von Artist Messe Service vor spannende Herausforderungen. So wurden 500 individuelle Holzhindernisse gebaut. In den Spielfeldern befinden sich zudem 50 Heizpads: Wärmequellen, die menschliche Körper simulieren und die Roboter anlocken. Heimische Atmosphäre versprechen die Spielfelder von RoboCup@Home: Mithilfe von Küchen- und Wohnzimmermobiliar wurden Wohnwelten geschaffen, in denen die Roboter ihre Unterstützung für Haushalt und Pflege beweisen müssen. Damit Zuschauer die Wettbewerbe ideal verfolgen können, kommen die mobilen Tribünen der Leipziger Messe zum Einsatz. 2000 Plätze werden rund um die Arenen geschaffen und garantieren Wettbewerbsstimmung pur.

    Grenzenlos: Linienführung beim RoboCup

    Enorme Aufmerksamkeit widmete die FAIRNET auch den Begrenzungen der Spielfelder. Was banal klingt, ist für einen erfolgreichen Wettbewerb entscheidend. Denn die Roboter können nur richtig agieren, wenn die Linien sauber gezogen und aus entsprechendem Material sind. Die Experten testeten hierfür verschiedene Farben, um jene zu finden, die auf drei Zentimeter hohem Kunstrasen hält und zugleich die problemlose Kommunikation der Roboter ermöglicht.

    Die Daten rasen: IT sorgt für Roboterkommunikation

    Wer braucht schon Englisch, Französisch oder Deutsch, wenn er doch die Sprache der Roboter versteht? Per LAN und W-LAN funken sie ihre Kommandos durch die Wettbewerbshallen. Damit dies einwandfrei funktioniert, haben die Experten der IT-Abteilung ein umfangreiches Techniknetzwerk aufgebaut. Zum RoboCup werden 10.000 Meter Netzwerkkabel verlegt, 1.700 Netzwerkports bereitgestellt. Um eine ideale Verteilung zu ermöglichen, kommen über 200 Switches zum Einsatz. Sieben zentrale Netzwerkknoten versorgen die Teilnehmer mit 5.000 Mbit/s schnellem Internet. Um eventuelle Fragen oder Störungen schnell aufzuklären, ist während der Wettbewerbstage ein Team von über 30 Personen im Einsatz. Aussteller, Besucher und Journalisten müssen in den Wettbewerbshallen übrigens wieder auf Worte ausweichen. Freies W-LAN bleibt den Robotern vorbehalten: So funktioniert die perfekte Kommunikation.

    Über den RoboCup

    Der RoboCup ist der führende und vielseitigste Wettbewerb für intelligente Roboter und eines der international bedeutendsten Technologieevents in Forschung und Ausbildung. Die Weltmeisterschaft der Roboter vereint interdisziplinäre Problemstellungen – unter anderem aus den Themenbereichen Robotik, Künstliche Intelligenz, Informatik, Elektrotechnik sowie Maschinenbau. Als zentrale Disziplin spielen Roboter in verschiedenen Ligen Fußball. In den letzten Jahren sind weitere visionäre Anwendungsdisziplinen wie intelligente Roboter als vielseitige Helfer bei Rettungseinsätzen, im Haushalt und in der industriellen Produktion hinzugekommen. Die Vision der RoboCup Federation: 2050 sollen autonome humanoide Roboter den amtierenden Fußball-Weltmeister schlagen. Der 20. RoboCup wird vom 30. Juni bis 4. Juli 2016 in Leipzig ausgetragen. Es werden rund 3.500 Teilnehmer in 500 Teams aus 40 Ländern erwartet. Neben den Globalen Sponsoren des RoboCup (Festo, Flower Robotics, MathWorks, SoftBank Robotics) wird die Weltmeisterschaft 2016 durch Siemens (Goldsponsor), Amazon Robotics, Festo, KUKA (Silbersponsoren), Schenker, TUXEDO Computers (Hardware Partner), HARTING, Arbeitgeberverband Gesamtmetall / think ING, S&P Sahlmann (Bronzesponsoren), DHL (Logistikpartner) sowie Autoverwertung Freund, arvato, Donaubauer, Flughafen Leipzig/Halle, GiSA, Metropolregion Mitteldeutschland, Micro-Epsilon und regiocom (Freunde) unterstützt.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Julia Lücke
    Telefon: +49 341 678 65 55
    Fax: +49 341 678 16 65 55
    E-Mail: j.luecke@leipziger-messe.de


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