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    Die Messestände des Leipziger Reclam Verlages 1945 bis 1990

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    Messestände sind auch Zeitzeugnisse. Das zeigen die Buchwissenschaftler der Universität Leipzig in der Fotoausstellung "Es 'messet' wieder. Die Messestände des Leipziger Reclam Verlages 1945 – 1990". Die Bilder rücken die Messepräsentationen des Reclam-Verlages in den Mittelpunkt. Zahlreiche Originaldokumente erheben die Messepräsentationen zu stillen Zeugen einer Zeit, die von einem raren Angebot, aber auch von der Buchmesse als Schaufenster für die ostdeutsche Buchbranche und als Ort des deutsch-deutschen Kulturaustauschs geprägt war. Die Leipziger Messe setzt damit die Ausstellungsreihe im Atrium fort und bietet von Mai bis August 2012 jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    Der Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig ist aus dem Urgestein des Universalverlages im 19. Jahrhundert hervorgegangen. Anhand einer ungewöhnlichen Fotodokumentation von Messeauftritten aus 45 Jahren wird von den Wandlungen in der Betriebs- und Sozialgeschichte eines der wichtigsten ostdeutschen Verlage erzählt. Ebenso zeigt die Ausstellung, wie sich die Buchmesse zu einem "Muss" für lesebegeisterte und buchinteressierte DDR-Bürger entwickelte. Hier kam man relativ leicht an "Westliteratur" heran und konnte über den Tellerrand des DDR-Buchmarkts hinaussehen.

    Die Studenten und Lehrende des Fachbereiches der Buchwissenschaft des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig haben diesen Schatz an Fotografien aus dem Archiv des Leipziger Reclam-Verlages ans Licht der Öffentlichkeit geholt. Die zur Verfügung gestellten Dokumente bieten den Buchwissenschaftlern seit dem Wintersemester 2010/11 eine einzigartige Gelegenheit, branchenspezifische Fragen und zeithistorische Rätsel aufzuspüren und seminaristisch zu bearbeiten. Daraus entstanden zu den Fototafeln auch Begleittexte, die sowohl die politische als auch die kulturelle Dimension des Messegeschehens erschließen.

    Die Fotoausstellung ist Teil des Pilotprojektes "Leipziger Verlagsarchive - Reclam als Erinnerungsspeicher und Labor" im Rahmen der Forschungsförderung "Geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung" des Freistaates Sachsen.

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