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    Energieversorgung und ökologische Maßnahmen

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    Nachhaltiges Handeln bedeutet für die Leipziger Messe Unternehmensgruppe unter anderem, Ressourcen effizient zu nutzen, biologisch abbaubare Substanzen zu verwenden und ökologisch zu handeln.

    Für die Bewirtschaftung der Innen- und Außenflächen des Messegeländes benötigte Chemikalien sind deshalb speziell durch die Landesbehörde genehmigte, biologisch abbaubare Substanzen. Dazu gibt es folgende Beispiele:

    • Die bei der Leipziger Messe eingesetzten Geschirrspülmittel sind toxikologisch unbedenklich und erfüllen die Anforderungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln.
    • Textilien werden durch den Reinigungsdienstleister mit einem innovativen und schonenden Nassreinigungsverfahren gesäubert, dabei werden Schwämme und Seife verwendet. So wird selbst bei empfindlichen Stoffen die chemische Belastung für Mensch und Umwelt so gering wie möglich gehalten.

    Ein eigenes Blockheizkraftwerk optimiert den Energieverbrauch der Leipziger Messe. Mit einer Gesamtleistung von circa 800 Kilowatt (elektrisch) deckt die Leipziger Messe Unternehmensgruppe den Grundbedarf auf dem Gelände an Wärme und Strom weitgehend ab. Die für ungefähr eine Million Euro errichtete Anlage besteht aus zwei separaten Modulen in einem extra vorhandenen unterirdischen Anlagenraum. Bei den getrennten Modulen lässt sich die Strom- und Wärmebedarfsdeckung leichter steuern sowie Wartungsintervalle flexibler überbrücken. Das Blockheizkraftwerk erzeugt durch Kraft-Wärme-Kopplung dezentral Strom und Wärme.

    Die Kühlung der Ausstellungshallen und des Kongresszentrums regelt eine zentrale Kälteanlage, bestehend aus Kälteaggregaten und Eisspeicher. Durch Einsatz des Eisspeichers können lastarme Zeiten, in denen der Ausnutzungsgrad der Kälteanlage gering ist, ohne Einschalten der leistungsstarken Aggregate überbrückt werden. Eine Schwachlastanlage unterstützt die ganzjährige Kältelieferung.

    Gesteuert wird die Wärme- und Kälteverteilung über eine zentrale Gebäudeleittechnik unter Berücksichtigung der aktuell genutzten Objekte. Sind Messehallen ungenutzt oder werden für die nächste Veranstaltung umgerüstet, wird lediglich die zum Erhalt der Gebäudesubstanz notwendige Energie eingesetzt.

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    Der Natur zurückgeben, was der Mensch sich aus ihr nimmt - dieser Philosophie folgt ebenfalls die Begrünung der Dächer. Neben dem ökologischen Nutzen - die Natur erhält einen Teil der genommenen Fläche zurück - werden zugleich ökonomische Ziele erreicht. Das Gründach verlängert die Lebensdauer der Dachabdichtung, weil es als mechanischer Schutz extreme Temperaturen, UV-Strahlung und sonstige Witterungseinflüsse abhält.

    Heller Wiesenknopf, Schmetterling

    Neben einer naturnah angelegten Vegetation mit verschiedenen Sedumarten (Fetthenne) bieten die grünen Dächer mit einer Gesamtfläche von 17.961 m² einen wertvollen Lebensraum für selten gewordene Tierarten. Dazu zählen die Libellenarten "Grüne Flussjungfer" und "Hufeisen Azurjungfer" und sogar der "Helle Wiesenknopf" - eine Schmetterlingsart, die auf der Roten Liste der bedrohten Arten steht. Auch der "Große Schnegel" ("Tigerschnegel") hat sich inzwischen auf den Dächern angesiedelt. Dieses zoologische Highlight gehört zur Familie der Nacktschnecken.

    Baumpatenschaft der fairgourmet

    Die fairgourmet ist Baumpate. Die Mitarbeiter der Catering-Tochter der LM spendeten einen Baum zur Begrünung der Innenstadt Leipzigs. Sie beteiligten sich damit an der Aktion "Für eine baumstarke Stadt", bei der Firmen, Vereine oder Privatpersonen für das Pflanzen von Bäumen in Leipzig spenden. Die gestiftete Stadtlinde trägt den botanischen Namen Tilia cordata "Greenspire". Sie hat kleine, dunkelgrün glänzende Blätter, wird als anpassungsfähig und stadtklimaresistent beschrieben und kann bis zu 20 Meter hoch werden. Auf den Paten weist eine kleine Bodenplakette hin.

    Ökologische Maßnahmen halfen genauso bei der Bewältigung des Taubenkotproblems. Die Angelegenheit wurde mit Hilfe von "Mutter Natur" gelöst - durch Ansiedeln von Turmfalken auf dem Messeturm.

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