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    Nachricht vom 23.05.19 | MEDCARE

    Intensivpflege von Station bis nach Hause

    Die Mitteldeutschen Intensivpflegetage gehen zur MEDCARE (18. bis 19. September 2019) in die nächste Runde. Neben zahlreichen Themen von der inner- und außerklinischen Beatmung bis zur Hygiene steht erstmals eine Versorgungskette auf dem Programm. Letztere bildet die Versorgung von der akuten Intensivpflege über die Rehabilitationseinrichtung bis zur außerklinischen Intensivpflege ab. Darüber hinaus werden die Therapeuten im interdisziplinären Team sowie potentielle ethische Konflikte beleuchtet.

    „Durch medizinischen und pflegerischen Fortschritt werden die Überlebenschancen und die Lebensqualität von Schwerstkranken sowie Intensivpatienten in den Kliniken, aber auch in den nachfolgenden Einrichtungen immer besser“, erklärt Henry Rafler, Pflegedirektor am Bergmansstrost – BG Klinikum Halle. „Der Patient durchläuft von der Intensivstation bis zur Pflege nach Hause unterschiedliche Sektoren, die ihm eine auf seine Situation angepasste, hohe Versorgungsqualität gewährleisten sollen. Die größte Herausforderung ist dabei, dass an den sogenannten Schnittstellen keine wichtigen Informationen verloren gehen und die Qualität der Intensivpflege für Patienten und Angehörige auch wirklich gehalten werden kann.“ Denn schließlich müsse eine Rückverlegung in die Klinik vermieden werden. Um die Abläufe zwischen den einzelnen Sektoren bestmöglich zu gestalten, bedarf es wichtiger Abstimmungen zwischen den jeweils Handelnden. So gilt es beispielsweise Fragen zu klären wie etwa: In welchem Zustand wird der Patient in die nächste Phase übergeben oder sind alle Informationen, wie beispielsweise notwendige Pflege- und Hilfsmittel vorhanden?

    „Die diesjährigen Mitteldeutschen Intensivpflegetage zeigen die Erwartungen und Realitäten von Praktikern auf und geben einen Ausblick, woran in den nächsten Monaten und Jahren an den einzelnen Schnittstellen gearbeitet werden muss. Darüber hinaus behalten wir die wichtige Rolle der Angehörigen im Blick, die einen essentiellen Faktor für die Versorgung sowohl in der Klinik als auch in der häuslichen Intensivpflege sind“, so Henry Rafler.

    Versorgungkette von akuter Intensivpflege bis Palliativversorgung

    Die Versorgungskette splittet sich zur MEDCARE in acht Teile. Beginnend beim Überleitmanagement in der Intensivpflege sowie der Akutversorgung werden die einzelnen folgenden Sektoren abgebildet. Hierzu zählen die Rehabilitationseinrichtungen und die anschließende außerklinische Intensivpflege. Darüber hinaus wird die Sicht der Angehörigen ebenso berücksichtigt, wie die der Therapeuten als Teil des interdisziplinären Teams im intensivmedizinischen Setting. Abschließend werden der ethische Konflikt Angehöriger bei der Umsetzung von gegebenenfalls lebensbeendenden Maßnahmen sowie die Betreuung von Palliativpatienten besprochen.

    Von Beatmung bis Hygiene

    Neben der Versorgungkette stehen zahlreiche weitere Themen auf der Agenda der Mitteldeutschen Intensivpflegetage. Einige Vorträge beschäftigen sich beispielsweise mit der Beatmung. Hier geht es zum einen um historische Beatmungs- und Narkosetechnik in der Intensivpflege und zum anderen um die individualisierte Beatmung sowie das inner- und außerklinische Sekretmanagement. Zudem werden die Lebensqualität in der außerklinischen Versorgung, die bedürfnisorientierte Pflege sowie die Hygiene diskutiert.

    Das Programm der 6. Mitteldeutschen Intensivpflegetage wurde gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Intensivpflege unter Federführung von Henry Rafler erarbeitet. Alle Vorträge sind im Kongressprogramm der MEDCARE 2019 zu finden.

    Über die MEDCARE
    Die MEDCARE ist der überregionale Branchentreff für die klinische und außerklinische Patientenversorgung. Im Fokus des Kongresses und der Fachausstellung steht die Behandlungspflege mit Therapieverfahren wie moderne Wundversorgung, medizinische Ernährung, Stoma- und Inkontinenzversorgung sowie Palliativmedizin. Spezielle Workshops und Vorträge widmen sich der Intensivpflege und der Patientensicherheit. Ein besonderer Schwerpunkt des Veranstaltungskonzepts liegt auf der Organisation der Patientenüberleitung zwischen klinischem und außerklinischem Bereich. 2017 nutzten 1.250 Kongressteilnehmer die MEDCARE als sektorenübergreifende Fortbildung und zum Informationsaustausch mit den insgesamt 62 Ausstellern. Die MEDCARE 2019 findet vom 18. bis 19. September in Leipzig statt.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR/ Pressesprecherin
    Frau Karoline Nöllgen
    Telefon: +49 341 678 6524
    Fax: +49 341 678 166524
    E-Mail: k.noellgen@leipziger-messe.de


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